Sonntag, 28. Oktober 2007

Ja. Äh. Und nun?



Da stand ich also in Tel Branora und wußte nicht weiter. Tel Branora ist ein Telpfanni-Ort, was bedeutet, daß die Gebäude sehr organisch gewachsen wirken. Gute Idee, nur half mir das leider nun grade eben nicht weiter.



Weswegen ich meine beliebte Reihe „Nackte Männer in Morrowind“ erst mal kommentarlos fortsetze. :saloon-klimpermusik:


Man latscht da so zutraulich und arglos durch die Gegend, und plötzlich steht da ein Barbar herum. Ohne Hosen. Na, wenigstens das Gesicht war bemalt. Was ist das eigentlich für eine Sache mit den Spielentwicklern und Hosen? In Morrowind scheinen schrecklich viele Hosen abhanden zu kommen. Eine bislang unentdeckte Spezies von Supermotten? Die gemeine Hosenkrabbe, die die Hosen klaut, um damit ein Nest zu bauen? Kleine Verwandte der Haar-Aliens, die Hosen-Aliens?

Man weiß es nicht.

Frühmorgens hat Balmora übrigens eine wunderschöne Aussicht mit Frühnebel.

Das hat zwar nichts mit irgendwas zu tun, aber es fiel mir grade so ein.


Jaaaaa. Uhm. Ich war nun in Tel Branora und mir gingen so langsam die tollen Landschaften und nackten Männer aus. Ein unhaltbarer Zustand. In dieser geistigen Bedrängnis fiel mir ein, daß es da ja noch sowas wie ein Tagebuch gab, in dem meine letzten Aufträge verzeichnet sind. Und was stand da an letzter Stelle?
„Die große Helebarde hätte gerne den Ebenholzstab von Mustrum Majoran, der irgendwo in Tel Branora ist.“

A-HA!

Jetzt mußte ich nur noch den Herrn Majoran finden. Im Telpfanniturm sollte er hausen. Der hat ja auch nur ein undurchdringliches Labyrinth von Gängen und Kammern und Gängen und Kammern und Schloten und Zenoten, nein, Moment, keine Zenoten, aber es ist schon wirr genug. Ah, nun, niemand hat behauptet, das Leben als Nektarine sei einfach. Ich meine, was wäre denn das für ein Spannungsbogen? Einloggen, „Tach, ich bin die Nektarine.“ – „Hurra! Preis und Jubel!“ – Spiel zuende.

Ich wühlte mich also durch die Eingeweide des Telpfanniturms (and I mean that quite literally) auf der Suche nach Majoran. Ich suchte oben, ich suchte unten, ich suchte links, ich suchte rechts ich durchsuchte den gesamten Turm. Majoran war nicht aufzutreiben. Ich fand dann, daß ich genügend guten Willen gezeigt hatte, und konsultierte Basilikum-Yiya. Der handelte den Ebenholzstab recht lapidar ab, aber es gab immerhin den Hinweis darauf, daß Majoran in Adingsas Gemächern zu finden wäre.

Habö? Da war ich doch gewesen?

Also auf den Hacken kehrt gemacht und wieder hoch zu Adingsas Gemächern geschwebt. Die Telvanni sind sehr luftige Gesellen und halten nicht viel von Treppen. Man sollte also immer genügend Schwebetränke bei sich haben.

Oben in den Gemächern angekommen fand ich Majoran dann auch und stellte fest, daß ich während meiner ersten Suche schon mal mit ihm gesprochen hatte, ohne zu merken, daß er Majoran ist. Die sollten wirklich den Namen der Personen anzeigen, mit denen mal redet. *husthustHUSThusthust*

Majoran lokalisiert, Stab gefunden, es konnte losgehen. Schnell das „Wo ist das Baby?“-Amulett umgeworfen, zum Schleichen geduckt und wuppes, der Stab war mein!

Das ging deutlich schneller als meine ganze Sucherei vorher. Ashooka scheint so ein bisschen mehr begabt im Schleichen und Klauen als im allgemeinen Finden von Dingen zu sein.

Also ab mit dem Stab zum Hafen, von wo es eine Direktverbindung nach Sandig Mora gab, wo die Helebarde in der Gaststube herumstand. Hingeschippert, Stab abgegeben und festgestellt, daß die Helebarde keine Aufträge mehr für mich hatte. Befördern wollte sie mich aber auch nicht. Ich müsse dazu erst noch ein paar Arbeiten erledigen.

Deh. Bürokratisches Pack, diese Diebesgilde.

Da fiel mir der Gentleman Stacy in Vivex ein. Der wollte mir ja erst weitere Aufträge geben, wenn ich in den Rängen der Gilde ein paar Stüfchen nach oben gewandert wäre. Ob ich jetzt vielleicht schon ...?

Ich beschloss, erst mal nach Vivex zu gehen und mir dort eventuell ein paar Aufträge zu besorgen. Die Leutchen von Morrowind hatten Jahrhunderte auf die Nektarine gewartet, da würden ein paar Tage mehr nun auch nicht mehr ins Gewicht fallen.

Und weil mir grade nach frischer Luft war, teleportierte ich nach Caldera und wanderte von dort aus fröhlich Richtung Vivex.

Freitag, 26. Oktober 2007

Wo bin ich? Wohin will ich? Wie komme ich da hin?

Arbeit ist ein notwendiges Übel, aber manchmal hält sie einen wirklich zu lange von den wichtigen Dingen im Leben ab. An einer Blume riechen, einen Sonnenaufuntergang zu betrachten und Morrowind spielen.

Deswegen war Ashooka auch extrem desorientiert. Sie stand auf irgendeinem Inselchen herum und wußte erst mal gar nichts. Wer, wohin, warum, weswegen, wie? Das „wer“ war noch am Schnellsten geklärt, danach wurde es schwierig. Hilfreicherweise hatte ich den letzten Spielstand als Ashooka52_nachTelbranora abgespeichert, so daß das „wohin“ auch recht schnell klar war.

Sie stand also defensiv auf dieser komischen Insel herum. Zwecks besserem Nachdenken wurde in Moira-Gedenkmanier erst mal eine Schlammkrabbe abgemurkst. Die nervte nämlich herum und Ashooka kann nicht sonderlich gut nachdenken, wenn sie grade von einer Schlammkrabbe in den Allerwertesten gekniffen wird.

Danach konnte das Philosophieren weitergehen. Wer bin ich (Ashooka) und Wohin will ich (Tel Branora) waren schon mal klar. Im Moment am Wichtigsten war noch die Antwort auf die Frage WO bin ich, denn dann konnte man das in Korrelation mit Wohin will ich und sich schon mal in Bewegung setzen.

Da behaupte nochmal einer, Computerspiele wären keine geistige Herausforderung!

Ashooka wanderte also aufs Geratewohl ein wenig ins Blaue hinein. Auf die Karte gucken kann ja schließlich jeder, ne?

Ein paar Schlammkrabben, Banditen und Klippenläufer später stand ich dann vor einer Höhlentür. Shiny! Schnell den Namen der Höhle/Ahnengruft mit der Riesensuperduperkarte abgeglichen und schon wußte ich, wo ich war. Nördlich und ein kleines Bisschen östlich von Tel Branora. Wunderbar. :triangulier:

Ich wackelte also tapfer immer weiter nach Süden. Goooo Saaaaauuuuuuth, wie die Pet Shop Boys singen würden, hätten sie Morrowind gespielt. Die Reise war vor allem eines: bemerkenswert ereignislos. Hier 'ne Krabbe, da ein Fluggeflügel und zwischendrin die obligate Schuppenwurst.

Dann kam ich in Tel Branora an und mußte mich auf einmal mit dem „Warum?“ beschäftigen. Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

[...]

(Weil ich, bei Yiya, keine gottverdammte Ahnung habe, was ich jetzt in Tel Branora eigentlich wollte. Verdammt!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Arkng... dingsda.

Da für Moira in Ald'ruhn im Moment wohl nichts auszurichten war,
überlegte ich mir, was ich mit ihr anfangen sollte. Da fiel mir
Hasphats Rätselwürfel wieder ein. Vielleicht könnte ich's jetzt ja
mal mit der Dwemer-Festung probieren? So langsam kann sie mit
ihren beschworenen Waffen ja etwas mehr anfangen als nur
Schlammkrabben abstechen. Ich machte mich also auf den Weg nach
Balmora... naja, erst mal in die Wachtürme von Ald'ruhn und dann
per Teleport nach Caldera, um die in den Türmen 'gefundenen' Dinge
an Kriecher zu verkaufen. Geld kann man ja immer brauchen.

Dann zu Fuß von Caldera nach Balmora. Ein Stück aus der Stadt weg
entdecke ich links einen Alit, der bei meinem Herannahen brüllend
auf mich zugerannt kommt. Genau, der ist auch wieder da. Statt
aber diesmal umzudrehen und zurück in die Stadt zu rennen, bleibt
Moira einfach stehen und zieht, äh nein, beschwört ihr
Langschwert. Der Alit ist unbeeindruckt. Allerdings kann sie mit
dem Schwert wirklich besser umgehen als mit dem Dolch, es macht
auch etwas mehr Rumms, und der Alit ist bald ein Ex-Alit.
Triumphierend schnappt sich Moira die Haut und schlendert pfeifend
von dannen. Die Tage, in denen sie vor Alits davonrennen mußte,
sind Geschichte, yay.

Beim Gedanken an die Zenturio-Spinnen und die klappernden Dinge,
die sie in einer Dwemer-Festung erwarten, hört Moira aber bald auf
zu pfeifen, schärft ihr Schwert nach und füllt Lebensenergie
wieder auf. Solchermaßen gewappnet betritt sie die Brücke über die
Foyada Mamaea, wo natürlich der Typ hinter seinem Wagen meint, er
müßte sie angreifen. In dem Moment, wo er sie sieht und anfängt zu
fuchteln, legt Moira einen Sprint hin, ignoriert alles, was er da
beschwören will, und greift ihn an. Mit einmal zwischendurch
Zaubertrank trinken schafft sie ihn auch gleich beim ersten
Anlauf. Wow - der Magier hat sich damals schwerer getan.
Vielleicht lag das allerdings auch daran, daß er den Typen nicht
gesehen hatte, der erste Angriff also voll durchging, und er dann
erst mal sortieren mußte, was jetzt beschworene Feinde waren und
welcher der echte.

Also durchsucht Moira seine Sachen und macht sich dann auf den
weiteren Weg nach Argh. Arkngthand.

Die Tür aufgekurbelt, was kommt ihr entgegen - ein brüllender
Bandit. Warum müssen die Leute nur immer gleich so brüllen,
schließlich ist Moira ja in erster Linie hinter dem Würfel her,
und vielleicht könnte man sich ja gütlich einigen, aber nöööö...
na schön. Auch dieser Bandit erweist sich als nicht resistent
gegenüber dem beschworenen Langschwert. Aber da sind ja bestimmt
immer noch diese... Moira spitzt die Ohren und lauscht nach dem
charakteristischen Klirren herannahender Zenturiospinnen und
dergleichen metallischem Gesocks. Und öffnet vorsichtig die
nächste Tür. Dahinter lauern... brüllende Banditen, sonst nichts.
Moira erledigt auch diese und durchsucht die gesamte obere Ebene -
tatsächlich, gar keine Metalldinge zu Hause, nur brüllende
Banditen. So ist das also!

Tja, das kommt davon, bei dem Magier ist das alles nun doch schon
ein Weilchen her, daß der da rumgestiefelt ist. Allerdings findet
Moira problemlos auch die Tür zum Unteren Arkngthand, die der
Magier damals glatt übersehen hatte. Sie macht sie wohlweislich
nicht auf (den Schlüssel kriegt sie ja von Hasphat, und ich bin
nicht der Meinung, daß sie da jetzt reinmuß), aber der Magier
unternimmt einen Testausflug (der hat ohnehin nicht mehr soo viel
zu tun) und Tatsache, der hatte die Tür übersehen. Depp. Magier!
:doh:

Moira klaubt also den Würfel aus dem Regal, nimmt sonst alles mit,
was sie tragen kann (Federtränke sind immer wieder etwas
Nützliches :) ), und hopst den Berg hinunter zurück zu Onkel
Hasphat. Der zeigt sich erfreut und erzählt ihr Dinge für Onkel
Caius, und den Schlüssel zum Unteren Arkngthand gibt er ihr auch
noch, könnte ja mal nützlich sein. Später.

Onkel Caius schickt mich prompt zum nächsten Gefallen, ich soll
letzten Endes den dämlichen Schädel suchen gehen, mir ist aber im
Moment nicht nach Schädel suchen, vor allem mag ich nicht bis
Pelagiad schon wieder zu Fuß gehen. Moira soll erst mal noch ein
paar Gildenquests machen.

Mittwoch, 29. August 2007

Der Dieb, der zu blöd war

Gestern wollte ich noch kurz vorm Einschlafen ein wenig Morrowind spielen. Da mein Magier im Moment das Problem hat, daß er zwar eine Mission zu erledigen hat, aber nicht mehr weiß, für wen eigentlich, entschied ich mich für Moira. Die weiß wenigstens, was sie im Prinzip tun soll, nämlich für Aengoth Anarerens Teufels-Tanto mal ordentlich klauen. Gesagt, getan, sie spazierte also zurück zu Aengoth und ließ sich diesmal den Auftrag geben. Nun wollte ich ja probieren, ob ich an dem Nachtwächter von Wache einfach so vorbeikomme, indem ich ihn ignoriere. Moira als Bretonin hat Drachenhaut als Eigenschaft, sprich ein 50-Punkte-Schild für 60 Sekunden einmal am Tag, sehr nützlich. Das sollte ausreichen. Sie kam zur Tür rein, wurde von dem diensthabenden Wachhabenden korrekt als Diebespack identifiziert und attackiert. Moira sah den Nachtwächter - vermutlich ein Zivi, so wie das aussieht - einmal mitleidig an und lief schnurstracks Richtung Anarerens Ecke, ohne sich um das Dolchgefuchtel zu kümmern. So weit lief das ja ganz gut nach Plan.

Ich weiß nicht mehr genau, ob das Tanto in der Truhe oder in dem verschlossenen Kästchen war, meines Wissens in der Truhe, aber zumindest in irgendwas, das abgeschlossen ist. Moira stand also vor der Truhe, und hier dämmerte ihr zum ersten Mal, daß da vielleicht ein Fehler in ihrem schönen Plan sein könnte - die Tatsache nämlich, daß sie keine Schlösser knacken kann! Zumindest die Drachenhaut tat ihren Dienst, die Attacken und Beschimpfungen der Wache hatten nur akustische Wirkung. Moira durchwühlte also ihre Sachen - der beste Dietrich, den sie hat, ist ein Dietrich des Gesellen. Probiert, und natürlich kam das, was ich befürchtet hatte: Schloß ist zu komplex. Gahhhhh! Natürlich schimpft die Wache munter weiter, während Moira Spruchrollen und Zaubersprüche durchsieht. Was sie bräuchte, ist Ekashs Schloßteiler, den sie natürlich, genau wie ich vermutete, nicht hat. Überhaupt hat sie keine Spruchrollen zum Schlösser-Öffnen, nur für so unwichtige Dinge wie Heilen und Verteidigen. Was nützt mir das jetzt? Zaubersprüche - nichts. Ondusis Offene Tür hat sie als Zauber (mal davon abgesehen, daß sie gerade wieder mal einen zu niedrigen Magielevel hat, um den überhaupt zaubern zu können), aber der geht nur bis 50. Das Kästchen hat 65, die Truhe 75. Der Nachtwächter zetert hinter mir herum, was ich doch für ein nichtsnutziger Dieb sei. Ähm, ja. Doch. Wo er recht hat, hat er recht.

Verzauberte Gegenstände hat sie auch keine passenden. Nun steht sie ratlos vor der verschlossenen Truhe, und irgendwann sind vermutlich auch mal die 60 Sekunden um, so daß sie sich nicht noch ewig von dem Nachtwächter mit dem Dolch pieken lassen kann, ohne daß ihr ernsthaft was passiert (die Beschimpfungen, die er die ganze Zeit ausstößt, die hat sie wohl verdient). Bleibt also wohl nichts anderes übrig, als die Truhe Truhe sein zu lassen und das Tanto Tanto, wieder rauszugehen und mir kleinlaut einen anständigen Dietrich zu besorgen. Jeder Nachtwächter hätte sich über so einen Dieb totgelacht, aber das Totlachen von Charakteren ist ja wieder mal nicht implementiert.

Gesagt, getan, Moira geht wieder zur Tür raus, als sei nichts gewesen... la lala *pfeif*. Dietriche bekommt man wohl in der Topfratte, zumindest sind da die Diebe. Jemand, der mit Dietrichen handelt, ist auch schnell gefunden. Aber zu Moiras großem Ärger hat diejenige auch nur Dietriche des Lehrlings und des Gesellen! Ja dunner, SOWAS hab ich selbst. Einen Dietrich des Meisters hätt ich gern, bitteschön. Woher soll ich den jetzt kriegen??

Moira knallt genervt die Tür zu, setzt sich vor der Topfratte auf die Stufen und grübelt nach. Eigentlich müßte es auch einen anderen Weg da rein geben als durch die Tür. Wozu ist man schließlich Magier. Man könnte reingehen, bevor man den Auftrag annimmt, dann vor Anarerens Truhe Markieren sprechen, dann den Auftrag annehmen, und mit "Rückkehr" direkt vor die Truhe springen. Haken an der Sache ist, daß Moira noch kein Markieren im Repertoire hat. Grummel. Aber die beiden Sprüche braucht sie sowieso, die muß sie eh lernen - Rückkehr hat sie schon. Alleine nützt der nur nichts, deh.

Es gibt ja aber noch die Teleporter - die Teleporerstation ist unten, während die Wache definitiv oben vor der Tür rumeiert, die dürfte das unten also nicht mitkriegen. Dabei überlegt Moira sich, was eigentlich mit dem Teleport nach Ald'ruhn im Moment ist - da ist ja keiner mehr da außer dem Nachtwächter. Ist das Teleport-Reisen da hin also im Moment nicht möglich, oder haben die da was anderes implementiert als "Sorry, die Gegenstation macht grad Urlaub"? Müßte man mal ausprobieren. Auftrag annehmen, mit dem Schlickschreiter nach Balmora, und von da aus dann versuchen mit dem Teleport zurückzukommen, was dann passiert.

Aber ich muß wohl davon ausgehen, daß es irgendwie nicht geht... wie war das mit dem Markieren und der Rückkehr? Der Haken daran wäre, daß ich durch die Tür wieder rausmüßte, weil der Teleportermensch ja nicht da ist, und dann würde mich die Wache doch sehen. Aber Moment mal... es gibt noch mehr Teleportersprüche, nämlich Göttlicher Eingriff und Almsivi-Intervention. Einen Tempel hat Ald'ruhn... also mit Markieren/Rückkehr rein und mit Almsivi-Intervention wieder raus, das müßte gehen. Vielleicht gibt es ja auch Schriftrollen für Markieren und Rückkehr. Ja, gibt es, Moira kauft zumindest schon mal die Rolle des Markierens. Rückkehr könnte sie zaubern, wenn sie mal eine Runde schlafen würde. Rollen der Almsivi-Intervention gibt es bestimmt irgendwo, die sind häufig.

Moira ist total begeistert über ihren neuen Plan, und ich will ihn gerade ausführen gehen, als mir ein kleiner Fehler im Plan auffällt:

Ich hatte schon wieder vergessen, daß ich diese Truhe nicht aufkriege. Auch wenn ich perfekt so reinkomme, ohne daß die Wache mich sieht, wäre ich keinen Schritt weiter als eben :ugly:.

Still not thief.

Donnerstag, 23. August 2007

Ich? Ich bin hier nur der Laufbursche.

Gesagt, getan - Moira machte sich auf nach Ald'ruhn. Da sie da vorher noch nicht war, mußten natürlich erst mal herumliegende Kisten leergekl... äh, inspiziert werden. Herrenlos herumstehendes Gepäck ist ja immer ein Sicherheitsrisiko, nicht. Sagen die am Flughafen auch immer... die sprengen sowas ja sogar.
Nur hat Ald'ruhn dummerweise etwas aufmerksamere Wachen. Deh. Nicht mal in Ruhe Kisten inspizieren kann man.

Moira besann sich also auf das, wozu sie eigentlich da war... zwischendurch schaute sie nochmal bei Percius Mercius vorbei, der natürlich für so ein Greenhorn wie Moira noch nichts zu tun hat, ihr aber immerhin den Rat gibt, Sottilde wegen des Codebuchs nicht umzubringen. Tu ich ja auch nicht, und obendrein steht in der alten yiyaschen Überlieferung auch drin, daß Umbringen auch nichts nützt, wozu sollte ich es also tun?

Also dackele ich zur Ratte im Topf (oder so ähnlich) und suche Aengoth den Juwelier auf. Der Moira entgegen meiner Erinnerung gleich den Auftrag andrehen will, das Teufels-Tanto aus der Magiergilde zu klauen! :uhoh:. Ich trete also den feigen Rückzug an "... äääh ich muß gerade ganz dringend weg, verzeiht... ich habe vorhin versehentlich Abführmittel statt eines Ausdauertranks gebraut... Anfängerfehler, kann jedem passieren... entschuldigt mich bitte. *nixwiewegrenn*".

Draußen wundere ich mich - ich weiß genau, daß der Magier für Aengoth Aufträge erledigt hat: irgendwelche Metallteile für eine Zenturio-Spinne besorgen, und so was. Und dann kam erst der Auftrag mit der Magiergilde, den der Magier ja nicht gemacht hat und Aengoth seitdem auch gemieden.

Nun ja. Moira überlegt kurz, und ich beschließe einen Test und speichere vorher ab. Dann lasse ich Moira den Auftrag annehmen, dackele zur Magiergilde und einfach obelixmäßig zur Tür rein, weil Madame ohnehin weder gekonnt schleichen noch sich unsichtbar machen kann, also why bother. Natürlich stürzt sich der Anwesende auf Moira, aber die ignoriert ihn mal gerade, so weit es geht - wo das Tanto wohnt, weiß sie ohnehin. Und siehe da - außer einem Dolch und ein paar Lähmungssprüchen hat der Nachtwächter auch nichts auf Lager. Mann, was stellen die denn da für eine Pfeife als Wache auf?!

Okay, Moira ist natürlich nicht so ein Punchingball wie der Magier mittlerweile, der es fast nicht mehr merkt, wenn eine Ratte oder ein Kwama-Kundschafter auf ihn eindrischt; sie sackt schließlich doch über der Truhe tödlich getroffen zusammen... aber allein daß sie bis da hin ohne weitere Hilfsmittel, Tricks oder auch nur Gegenwehr gekommen ist, das sagt doch schon einiges. Vermutlich könnte sie also das Ding klauen und wieder zur Tür rausobelixen, ohne die Wache umzubringen... denn ich glaube, Wache umbringen würde die Magiergilde vermutlich nicht mögen, und da wollen wir ja auf jeden Fall Mitglied werden. Anyway, ich bin gerade zu faul, das ordentlich zu spielen... es gibt ja noch mehr Dinge in Ald'ruhn zu tun. :F9:

Joggen, zum Beispiel. Daß sie darin gut ist, hat sie ja schon in Balmora bewiesen. Und in Ald'ruhn kann man ja auch Zweckjogging betreiben. Moira joggt also mal eben ein bißchen herum und zufällig genau zu den Händlern, die einem gewissen Ienas Sarandas zufällig Dinge verkauft haben, die er zufällig nicht bezahlt hat. Zufällig weiß sie auch noch, wo sein Haus steht, geht vorbei und sagt ihm, er möge den Kram rausrücken und über sein Leben nachdenken, und er vermacht dankbar sein Haus dem Tempel und hat wieder eine neue Perspektive im Leben gefunden, wo er alleine nie drauf gekommen wäre. Der ist nur ratlos in seinem Haus auf und ab gelaufen und hat darauf gewartet, daß Dipl. Psych. Moira vorbeikommt und ihm sagt, wo's langgeht. Ja nee is klar.

Moira macht sich also wieder auf die Socke, Ienas' Kram zurückzubringen, obwohl die Belohnung einfach die Lauferei eigentlich nicht lohnt. Wahrscheinlich dient der Auftrag ohnehin nur dazu, die Händler Ald'ruhns mal kennenzulernen. Und die Fähigkeit Athletik zu steigern. :ugly:

Mittwoch, 15. August 2007

Fitness-Center Balmora

Man kennt das ja... nach mehreren Wochen Nichtspielen setzt man sich vor den Computer, startet Morrowind - und fragt sich dann, was im Namen des Tribunals der Charakter eigentlich gerade tun wollte. :ugly:
Immerhin hatte ich den letzten Spielstand netterweise unter "Balmora Levelup 6" gespeichert, also wußte ich zumindest a) wo Moira gerade ist und b) was sie gerade getan hatte.

Sie ist mittlerweile also Level 6, hat vermutlich von Neunzeh unter anderem besser schleichen gelernt (das zumindest hatte sie tun sollen, wie ich mich jetzt dunkel erinnerte) und sollte jetzt wieder halbwegs fit für Abenteuer sein. Nur, welche? Die Magiestats sahen nicht so glücklich aus, vermutlich nur regeneriert von der einen Stunde Rasten fürs Levelup, und gleich wieder schlafen? Neeee. Magiergildenmitglied ist sie ja noch nicht, so daß sie auch nicht so gut mit arkanen Tränken ausgestattet ist, und selbst Magieregenerationstränke brauen habe ich ihr noch nicht erlaubt... Eissalze sind zu teuer, als daß sie sie in Rauchwölkchen aufgehen läßt wegen mangelnder Kenntnisse. Man weiß ja, the subtle art of potion making, und so.

Apropos Magiergilde - warum ist sie eigentlich noch nicht Mitglied? :gruebel: Weil ich zu der Zeit noch nicht sicher war, ob der Auftrag von Aengoth in der Diebesgilde, die Magiergilde auszurauben, nicht einfacher ist, wenn man kein Magiergildenmitglied ist. In der Zwischenzeit habe ich aber erfahren, daß der Auftrag so oder so machbar ist, wenn man eben nur unsichtbar genug ist und gut genug schleichen kann, also wär's im Prinzip auch egal.

:gruebel: Allerdings ist Moira auch immer noch nicht Mitglied der Diebesgilde. Warum eigentlich nicht? :gruebel: Weil ich erst dachte, wenn man kein Diebesgildenmitglied ist, dann könnte man den Codebuchauftrag der Kriegergilde noch erledigen und dann Mitglied werden. Da ich aber mittlerweile weiß, daß man nicht mehr Diebesgildenmitglied werden kann, wenn man das Codebuch bekommt, und andererseits das Codebuch unter keinen Umständen bekommt, wenn man Diebesgildenmitglied ist, wird Eydis eben auf ihr Codebuch verzichten müssen. Also kann ich jetzt erst mal Mitglied der Diebesgilde werden, dann nach Ald'ruhn gehen und mit Aengoth reden; soweit ich mich erinnere, hat er noch andere Aufträge vor dem Beklauen der Magiergilde. Das hat alles den Vorteil, daß es innerstädtische Aufträge sind - das kann Moira auch ohne Magie erledigen, und von Balmora bis Ald'ruhn gibts ja den Magiergilden-Teleport.

Aber halt, vielleicht ist der Codebuchauftrag ja noch gar nicht der nächste, vielleicht hat Eydis noch etwas anderes zu tun. Verdammt, ich weiß das nicht mehr. Moira joggt also von Neunzehs Haus auf die andere Seite des Odai zur Kriegergilde, um mit Eydis zu reden. Ihre Kunden hätten gern ein Codebuch :ugly:. Das mag ja sein, aber ich weiß nicht, ob die Diebesgilde mich nicht schon scheel anschaut, wenn ich den Auftrag jetzt annehme. Moira läßt Eydis also erst mal stehen und joggt zu Honigmund Habasi, die bekanntlich in der Südwall-Taverne ist, also wieder über den Fluß rüber, das ist bei Neunzeh um die Ecke. Ich möchte gerne Mitglied in der Diebesgilde werden, bitteschön. Ich weiß, daß ich keine anderen Diebe beklauen darf (das sagen sie alle), blah, und ich weiß auch, daß Diamanten gerade Mangelware sind, aber Nalcaryas Diamanten hol ich irgendwann mal, ich hab jetzt keine Zeit dafür. (Vermutlich auch keine Fähigkeiten, aber das sei mal dahingestellt.) Ich muß jetzt erst mal zurück zu Eydis joggen und den dummen Auftrag annehmen, obwohl ich keinerlei Absichten habe, ihn auszuführen. Gesagt, getan, und Eydis hat mir natürlich auch erklärt, von wem ich das Buch nicht kriege: von Sottilde in der Südwall-Taverne :ugly:. Die ich eben, als ich gerade schon da war, natürlich nicht auf das Buch ansprechen konnte, weil ich da den Auftrag noch nicht von Eydis hatte :ugly:. Langsam frage ich mich, ob Morrowind irgendwo Joggingschuhe implementiert hat, Moira könnte welche gebrauchen.

Seufz, also wieder zurück über den Odai und nochmal in die Taverne, danke, ich kenn den Weg. Natürlich gibt mir Sottilde das Buch nicht, das weiß ich doch sowieso, und ich weiß auch, warum nicht. Aber irgendwie muß ich ja Eydis überzeugen, daß sie ihr Buch eben nicht kriegt, und wenn sie noch so sehr rumzickt. Also mache ich mich wieder auf den Rückweg zu Eydis, nachdem ich mit Sottilde geredet habe... oh, und Moiras Fähigkeit 'Athletik' steigt um einen Punkt, na sowas. Für irgendwas muß dieses ganze Rumgejogge ja gut sein. Eydis bleibt aber dabei, daß sie auf ihr Buch wartet, und ich beschließe, daß Eydis da einfach lange warten kann - ich weiß ja, daß sie es irgendwann aufgibt. Vermutlich ist das also zeitgesteuert... wenn sie's nach einer Weile immer noch nicht hat, gibt es die Option "ich hab das Buch nicht gekriegt, gib Ruhe".

Und da Moira auch vom Joggen über den Odai und wieder zurück mittlerweile die Nase voll hat, geht's erst mal nach Ald'ruhn.

Dienstag, 10. Juli 2007

Long Time No See

Nach der Rückreise aus Holterdipolter führte mich mein Weg dann doch tatsächlich noch mal zum Vivex-Semmelknödel. Neugier ist eine mächtige Kraft, jaja. Die Venus von Milo war allerdings wirklich nicht mehr da, was mich gelinde beruhigte. Möglicherweise braucht sie einfach nur etwas länger, um nach Holterdipolter zu kommen. Eingebautes Realitätsrelais oder sowas. Wasweißich. :grin:

Wo ich dann schon mal in Vivex war, beschloss ich, mein Tagebuch (mal wieder) etwas aufzuräumen, präziser: meine Aufgaben.
Da war doch noch der Fall der rätselhaften Morde in Vivex ...

Ashooka hörte sich erst mal um, und ihr wurde immer mulmiger. „OMG, sogar zwei Ordinatoren wurden umgebracht, alle völlig aus heiterem Himmel, so schnell, daß keiner reagieren konnte, OMG, OMG, OMG!“
Da kann es selbst einer Nektarine Angst und Bange werden.

Nach einiger Zeit landete ich dann bei irgendeinem Garnisonshauptmann, der mehr wußte. Es gab einen Zeugen, der entkommen konnte. Der beschrieb den Angreifer als rothaarige Dunmerin mit einem Dolch.

Ahböh? Hallo? Ganz Vivex ist in Aufruhr, ich stelle mir vor meinem inneren Auge streitkolbenschwingende Riesenmonster vor und was ist?
Eine Dunmerin mit Dolch.

Die Entwickler dieses Spiels scheinen ein sehr speziellen Blickwinkel auf „Frauenpower“ zu haben.

Ahjanun. Nachdem ich im Besitz eines Anhaltspunktes war, konnte mir auch bald jemand sagen, daß eine rothaarige Dunmerin mit Dolch in den Kanälen (des Fremdenviertels?) gesehen worden war. Ich kletterte also hinunter und siehe da, dort war sie.

... nicht mehr lange.

Der Hauptmann glaubte mir sofort (Ashooka ist ja auch sehr vertrauenswürdig, hust), als ich die Dunmerin beschrieb und ich bekam zur Belohnung irgendein magisches Klingklönkkrams oder eine Dingsdarüstung, die ich aber ja nicht in Vivec tragen solle, weil mich die Wachen sonst sofort angreifen würden. Aha.

Ich wählte die Rüstung, stopfte sie in meinen Rucksack und stapfte zurück nach Balmora. Dort wurde sie ordentlich auf der Bank verstaut und ich überlegte, was ich denn als nächstes tun könne.

Hingen da nicht noch ein paar potenzielle Aufträge der Diebesgilde in der Schwebe? Ja, genau, die große Helebarde nahe Matschig Mora hatte doch bestimmt noch ein paar Aufgaben für mich.
Tatsächlich, hatte sie. Ashooka besorgte einen Großmeistermörser und eine Zaubererwache, dann war sie wieder reif für eine Beförderung. Zum ... Hauptmann, soweit ich mich erinnere.

Dann fing die Katze an, komische Geräusche zu machen, und ich wurde abgelenkt. Mal gucken, vielleicht erledige ich die Helebardenaufträge noch, bevor ich zum Ukulele-Lager laufe. Vielleicht auch nicht. Ich bin da ja immer sehr ... spontan.

Freitag, 29. Juni 2007

Brad Dourif läßt grüßen.

Der schwierige Teil war mit dem Beseitigen der Leute in der Mine erledigt... diesmal waren es auch keine Telepathen, denn wenn statt des Wachpostens plötzlich jemand anders in der Mine auftaucht, dann muß ja jeder Bösewicht sofort drauf kommen, daß derjenige, der reinkommt, offenbar den Wachtposten gekillt hat und jetzt mit dem Killen weitermachen will. Und weil's da in der Schlucht keine Büsche gibt, ist auch klar, daß der Wachposten nicht mal eben hinter'n Busch gegangen ist.

Nun also konnte ich mich in Ruhe in der Mine umsehen, den Bösewichtern ein paar Dinge abnehmen und ... wer sagt denn, daß Ebenerz grundsätzlich dem Kaiser gehört? Wenn ich es einstecke und mich keiner dabei sieht, dann gehört es eben mir, duh. Was kümmert mich der Kaiser, ich bin doch eh der Nerevarine.

Also lädt sich Moira auf, was sie tragen kann, Ausdauer und Lebensenergie werden wiederhergestellt (was auch den angenehmen Nebeneffekt hat, daß das Gewicht der Flaschen verschwindet... eigentlich müßten in ganz Morrowind überall Flaschen rumliegen, die irgendwelche Abenteurerlinge da einfach in die Landschaft gefeuert haben! :ugly:). Magie hat sie allerdings nicht mehr viel - sollte ich vielleicht doch besser eine Stunde rasten? Ach was soll's, Caldera ist ja nur über die Berge, und die sind von dieser Seite aus weniger steil. Moira kommt auch tatsächlich vergleichsweise problemlos hoch, auch wenn ihre Ausdauer dabei in den Keller sackt. Dummerweise hat sie die Ausdauertränke in der Mine aufgebraucht, neue gibts dann erst in Caldera. Und da ist sie ja fast.

An diesem Stadium der Überlegungen angekommen, macht es von schräg oben hinten plötzlich "krächz", und Moira kriegt erst mal einen Klippenläuferschwanz an die Birne. Oder einen Flügel. Oder einen Schnabel. Krächz, krächz, und gleich die nächste Ohrfeige. Entnervt dreht sich Moira um und will ein Langschwert beschwören. Fehlanzeige, "der Zauber ist fehlgeschlagen". Eh, nicht gut. Krächz, rumms. Bevor sie es das nächste Mal probieren kann, erinnert sie sich daran, daß die Zaubererfolgswahrscheinlichkeit krächz batsch um so niedriger ist krächz krächz, je niedriger die Ausdauer ist. Also hat sie mit ihren momentanen Werten krächz aua trotz der Magie quasi keine Chance, irgendwas zu zaubern krächz klatsch. Insofern ist es auch keine gute Idee, hier grübelnd rumzustehen krächz watsch und sich von diesem Viehzeug ständig ohrfeigen zu lassen!

Aber da unten am Fuß des Berges liegt ja Caldera. Mit einem Augenrollen und dem Abschlußgedanken "nicht schon wieder!" dreht sich Moira also auf dem Absatz herum und rennt/stolpert den Berg so schnell wie möglich runter, verfolgt von unmelodischem Gekrächze. Immerhin gibt es in Morrowind gar nicht die Möglichkeit, über die eigenen Füße oder das eigene Gewand zu fallen, sonst wäre das vermutlich auch nicht gutgegangen - ich kam mir mit dem bodenlangen Gewand schon vor wie Brad Dourif beim Bergrunterrennen von Meduseld.

Als Moira außer Puste kurz vorm Tor angekommen ist, sehen die Wachen sie kommen, verfolgt von dem krächzenden Federvieh, und laufen ihr mit gezogenem Speer entgegen (nein, nicht so!! :ranwen:). Daß die nicht in Gelächter ausbrechen und "DIE schon wieder! *muaha*" rufen, liegt vermutlich daran, daß das hier die Wachen vom Nordtor sind, die vor dem Südtor bei der Alit-Geschichte nicht dabei waren. Vielleicht liegt's auch daran, daß das Spiel das Kaputtlachen von Wachen generell nicht implementiert hat :p. Sie wundern sich jedenfalls nicht, beseitigen das unerwünschte Geflügel und somit auch das Gekrächze. Ich nehme dann mal die Feder an mich, die wenigstens leise und wenig angriffslustig ist.

Meine Herren - wenn ich jetzt aus diesem Einmarsch in Caldera eine Gewohnheit mache, dann lachen sich vermutlich früher oder später alle kaputt, egal ob das nun implementiert ist oder nicht. Aber na schön, widmen wir uns weniger peinlichen Dingen. Als wäre nichts gewesen, schlendert Moira zum Schneider und verhökert die 'gefundenen' Klamotten, dann zu Kriecher, um den Rest zu Geld zu machen. Sehr schön. Mittlerweile ist durch das Schlendern auch die Ausdauer wiederhergestellt, deh. Ich verwende auch sicherheitshalber noch das Bett der ortsansässigen Klinge, um mich dann auf den Rückweg nach Balmora zu machen. Ich sehe den Alit von weitem, aber er mich nicht. So ist's brav.

Weil ich schon halbwegs dran vorbeikomme, gehe ich noch in der Festung vorbei und bekomme von Larrius Varro den Auftrag, mich um seine 'finsteren Gestalten' zu kümmern. Ja, klar. Ich bin jetzt größenwahnsinnig geworden und lege mich statt mit drei Fuzzis in der Mine als nächstes mit 5 schwerbewaffneten Mafiosi an. :ugly:

Mittwoch, 27. Juni 2007

Ich bin hier die Heldin. Naja, ich arbeite daran.

Nach dem etwas unrühmlichen Einmarsch in Caldera *hust* rückte Moira ihre Klamotten zurecht, tat, als wäre gar nichts gewesen und ging ihres Weges. Als erstes mal zu Kriecher Sachen verkaufen. Dann in der Stadt rumlaufen, shoppen und Alchemie steigern, so weit der Plan.
Das Shoppen war schon mal erfolgreich - der Typ in der Halle des Regenten hatte endlich den Spruch "beschworene Langschwert". Damit fühlt sich Moira doch gleich viel wohler, Langschwert kann sie eben trotz Übens besser als Dolch. Dann noch Veloths Gewand besorgt, damit sie wenigstens ohne Magie mal ein paar LP regenerieren kann, und bei Caius' Bekannten gerastet, daß auch die Magie wieder aufgefüllt wird. Wohin das führt, wenn nicht einmal mehr ausreichend Magie zum Kämpfen da ist, das hatten wir ja gerade :grmpf:.

Danach mußten erst einmal die Finanzen wieder aufgefüllt werden, also räumte Moira ohne Zwischenfälle alle Wachttürme so leer wie möglich und schleppte die Sachen gleich zu Kriecher.

Nun also der nächste Punkt auf dem Plan, die Alchemie. Die hatte ich bisher ja gar nicht gesteigert - als Magierin braucht sie aber die Fähigkeit, Magie mit Tränken wiederherstellen zu können, weil sie sonst eigentlich nur am Schlafen wäre. Und meistens ist Schlafen mitten in einem Angriff auch keine gute Idee (selbst wenn's denn ginge)... da braucht man aber die Fähigkeit zur Magiewiederherstellung am nötigsten. Morrowind ist logisch genug, daß es zur Wiederherstellung von Magie keinen Zauberspruch gibt, das wäre ja auch etwas widersinnig. Also geht das im Prinzip nur mit Tränken. Die Zutaten dazu sind einerseits Cohmbeeren, von denen es viele in der Natur gibt (ich habe noch keinen Händler gefunden, der sie immer wieder auffüllt, aber auch den gibt's bestimmt irgendwo) und Frostsalz oder Salz der Leere, was einige Händler haben (auch wiederauffüllend! - ich weiß nur nicht mehr, welcher das war :doh:); die sind aber relativ teuer und lassen sich mit entsprechender Kampfkraft auch durchs Beseitigen von Sturm- und Eisatronachen sowie Flederschatten 'besorgen'. Und gerade bei den Atronachen gibt es Stellen, wo immer welche sind.

Gerade wegen der teuren Zutaten sollte man aber schon eine einigermaßen brauchbare Alchemiefähigkeit haben, um sie nicht einfach zu verschleudern. Also werden erst einmal mit einfachen Zutaten, die billig sind und leicht nachkaufbar, Tränke gebraut. Ich schicke Moira also in die Magiergilde, wo am Ende der Treppe ja alle benötigten Gerätschaften in Meisterqualität rumstehen, transportiere diese nach unten in meinen üblichen Lagerraum am unteren Ende der Treppe, und besorge Zutaten. Einiges hatte ich im Gepäck (Salzreis zum Beispiel *g*), aber die Zutaten für ein paar simple Tränke haben ohnehin der Händler in der Magiergilde Caldera und Ajira in der Magiergilde Balmora, was ja nur einen Teleport entfernt liegt. Beide füllen die immer nach, und jetzt hat Moira ja wieder Geld.

Sie kauft also ein paar Korkwurzeln und ähnlichen Kram und macht sich ans Werk. Tränke, die sie selbst gut gebrauchen kann, sind solche, die Lebensenergie wiederherstellen. Die Zutaten für einen Ausdauer-Wiederherstelltrank und solche wie "festes Wasser" sind aber auch alle erhältlich, also braut sie auch noch einige von denen. Natürlich geht das meiste daneben, weil sie's halt nicht kann, aber genau das soll sie ja können lernen. Vom Selbstgebrauten behält sie also alle Lebensenergie-Tränke und die besten der Ausdauertränke, und verkauft den Rest an Kriecher. Von dem Geld gibt's neue Zutaten, und das Ganze von vorn.

Als sie dann auf Level 3 ist, beschließt sie, doch mal ihr neues Schwert auszuprobieren, und sich an Eydis' Auftrag zu machen, die Leute in der Mine von Caldera zu beseitigen. So mit Schwert und etwas verbesserten Fähigkeiten fühlt sie sich dazu mittlerweile halbwegs in der Lage. Und in Caldera bin ich ja schon. Nach alter Gewohnheit will ich nicht den Umweg um die Berge machen, sondern einfach über die Berge laufen... und muß feststellen, daß sie das noch gar nicht hinkriegt, weil's zu steil zum Hochklettern ist und sie da einfach nicht raufkommt. Deh. Immer diese Anfänger. Also schön, doch außenrum. Vor der Mine steht auch der erwartete Posten... und nun kriegt sie doch Muffensausen und läuft erst mal dran vorbei. Man könnte ja auch erst noch mit dem Minenaufseher reden, und so. Wo man schon mal hier ist. Und schauen, ob sich vielleicht irgendwo was stehlen läßt. *pfeif*

Es liegt allerdings kaum etwas Lohnenswertes herum, aber ich stelle fest, daß Adrian (der Magier) da einfach nur einmal beim Aufseher rein- und wieder rausgegangen ist, um herauszufinden, ob die was über die Gestalten in der Mine wissen, aber da stehen ja noch mehr Häuser herum, in die er gar nicht reingeschaut hat. Moira ist jetzt neugierig und durchsucht alles. Dabei befreit sie auch eine Sklavin, und plötzlich steht im Tagebuch "befreite Dings aus der Mine Caldera, die Arbeit wird jetzt wohl einige Zeit ruhen müssen." Ups, da ist Moira wohl in eine fremde Aufgabe getappt. Es klingt so ein bißchen nach Hlaalu, einfach mal so die Konkurrenz lahmzulegen... überhaupt gibt es ja einige Fraktionen, die mit den Besitzverhältnissen der Caldera-Mine nicht einverstanden sind.

Irgendwann hilft aber auch alles Zeitschinden nichts mehr, so viel ist in der Minensiedlung auch nicht zu sehen, und Moira wollte ja eigentlich die Typen in der Mine beseitigen. Auf dem Weg dahin fällt sie vor lauter Aufregung erst mal von der Treppe. Äh, ja. Wie war das, hat ja keiner gesehen *staub abklopf und so tu, als sei das alles völlige Absicht gewesen*. Immerhin haben sich die Typen netterweise aufgeteilt... der Posten steht vor der Mine, die anderen sind drin. Der Posten greift auch nicht gleich an, man kann mit ihm über einige Dinge normal reden, aber immerhin wollte sie ihn ja eigentlich umbringen und nicht schwätzen. Das Umbringen klappt sogar, aber so stark bewaffnet ist er auch nicht. Bleibt noch das Gesocks in der Mine übrig :uhoh:. Aber jetzt will Moira auch nicht mehr kneifen. Als Bretonin hat sie ja auch noch die Drachenhaut, die sie einmal am Tag als Schutzschild verwenden kann, also wird erst mal mit Tränken alles Wiederherstellbare wiederhergestellt, Magie reicht auch noch so, und der Schutzschild zum Benutzen bereitgelegt. Noch einmal tief durchatmen und rein. Die Typen lassen auch nicht lange auf sich warten, und das beschworene Langschwert und die neuen Lebenstränke machen sich nützlich. Sie schafft es tatsächlich im 1. Anlauf, die Leute loszuwerden. Leider kann sie sich weder an Ihr-wißt-schon kratzen noch auf den Boden rotzen, aber so was in der Art. Isch habe Leute abgemurkst, yay.

Traue niemals einer Frau am Wasserloch

Casio ist also weg, und hat mich heldenbrustlos ... äh ... ihr wisst schon, was ich ... zurückgelassen. Na schön. Was tut eine Frau in einer solchen, emotional belastenden Situation? Richtig. Sie räumt auf.

Ich knackte Casios große Truhe und räumte alles rein, was so in der Gegend herumlag. Die Hälfte des Zimmers war leer, dann war die Truhe voll. Mist.
Die nächsten Stunden verbrachte ich damit, im Internet nach einem Mod zu suchen, der eine weitere Kiste in Casios Hütte zaubern würde. Oder eine Kommode. Eine Urne! Einen Sack! IRGENDWAS HALT!
Aber nee, ich scheine die erste zu sein, die auf diese Idee gekommen ist. Deh. Doof. Bleh.

Gewagte Experimente brachten übrigens ans Tageslicht, daß es möglich ist, dem Inventar von Ashooka Truhen und Kommoden hinzuzufügen. Die werden dann zwar nicht angezeigt, aber ihr Gewicht wird immerhin zum Zeug dazugerechnet.

Aber was nutzen mir Truhen im Inventar, hä? In Casios Hütte hätte ich gerne eine! Die Entwickler dieses Spiels müssen tatsächlich Männer sein, die stört Unordnung ja meistens nicht!

Aus lauter Frust erinnerte ich mich an ein Chamäleon-Amulett, das man bekommt, wenn man die plattmacht, die einen plattmachen wollen, wenn man ihnen eigentlich ... von vorne.
Eine Frau in Nöten steht an einem Wasserloch und jammert, ihr Ring sei dort hineingefallen, weh, ach, wimmer, härm. Wenn man den Ring aus dem Wasser holt, greift sie mit einem fast unsichtbaren Gefährten () an, um einen auszurauben.
Meuchelt man beide nieder, bekommt man das nette Chamäleon-Amulett, das der Gefährte () trägt.
Das kam mir grade recht. Also ab nach ... Dings und Richtung ... Dings gelaufen, Frau gefunden und Amulett erlangt.

So.

Danach war ich wieder etwas ruhiger. Nach diversen Höhlen, Ahnengräbern und Kram war mir nicht mehr, also würde ich dann doch mal mit Vivex und Venus Milo anfangen. In Vivex angekommen fand ich sie – natürlich – nicht mehr in der Bibliothek. In ihren Gemächern lag eine Nachricht an A. Meier, in der steht, sie wäre im fliegenden Semmelknödel über der Stadt und man möge doch zwei Spruchrollen Göttlicher Eingriff mitbringen, einfach so, tralala, lala, la. Na schön. Die Kammer markiert (nicht so!), zurück nach Balmora, zwei Rollen eingepackt, Rückkehr in die Kammer und auf zum Semmelknödel. Die Levitationstränke brauchte ich dank meines selbstgemachten Amuletts (:herzchen:) zum Glück nicht mehr.

Im Semmelknödel selbst konnte ich das neuerworbene Chamäleon-Amulett sehr schön gebrauchen, denn eigentlich hätte ich den nicht betreten dürfen. Ich fand Venus Milo und sie meinte, wir sollten uns doch im geheimen Stützpunkt Holterdipolter treffen, da hätten sich die Abtrünnigen Priester gesammelt. Naaaa schön.

Ich gab ihr eine Göttliche Rolle und machte mich selbst auf nach Ebonheart, um Naddel Irgendwas zu finden, die mich angeblich nach Holterdipolter bringen würde wenn ich ihr sagte, daß ich fischen gehen wollen würde. Aha.
Das erste Problem: Naddel hatte keine Option für „fischen gehen“.
Ich wunderte mich schon, fragte mich, wie und ob ich denn dann nach Holterdipolter kommen sollte, wollte nochmal sichergehen und sprach sie nochmal an – und siehe da, auf einmal konnte man „fischen gehen“ anwählen.
Na, das ging ja grade nochmal gut.

In Holterdipolter behaupteten dann alle, daß Venus Milo beim Oberpriester sei, was sie aber nicht war. Gut, die Bücher und einen ganzen Schwung an Informationen bekam ich trotzdem vom Obermufti, aber ihre Abwesenheit beunruhigte mich doch etwas.

Sobald ich dazu komme, werde ich schnell nochmal im Semmelknödel von Vivex nachgucken, ob sie tatsächlich weg ist. Eine Rolle hat sie ja bekommen, dem dürfte also nichts im Wege gestanden haben.

Seltsam, seltsam ...

Freitag, 22. Juni 2007

Cave-Seeing

Ich stand also vor Vivex und hatte kei-ne Lust, nach Venus Milo zu suchen. Daß sie nicht mehr in der Bibliothek sein würde, wußte ich durch ein paar Verspoilerchen schon. Deeeh. Maag nicht. Will nicht. Deeeeh.

Dann dachte ich mir „Hey, zwingt mich ja auch keiner.“ und es ging mir schon viel besser. Ich konsultierte die Morrowind-Karte von obszönen Ausmaßen (diese hier – ihr wurdet gewarnt!) und sah, daß östlich von Vivec eine Menge netter Ruinen, Höhlen und Schiffswracks darauf warteten, erkundet zu werden. Na, das ist doch mal eine Alternative!

Viel gibt's jetzt nicht zu berichten. Schmuggler, Sklavenbefreiung, ein paar Ratten und Krams halt. Sehr entspannend.
Oh, und da gab's etliche große Seelensteine. Massig. Fast in jeder Kiste lag mindestens einer dieser orangenen DoughnutrotesBlutkörperchen-förmigen Steine. Hätten die nicht vorher ...?
Nein, hätten sie wohl nicht.

Die betrunkene Schlammkrabbe habe ich auch besucht. Teehee. „Isch hab' Zeusch. Willse habn?“ Teehee. Niedlich.
Entgegen der Angabe, daß die Krabbe nur Schmiedwerk kauft, hat sie mir Cyrodiilischen Weinbrand und ein paar Magietränke abgekauft. Hmm. Na, wenn sie das will, dann soll sie das tun. :nick:

Jetzt stehe ich vor Bal Fell und will mal gucken, was mich da erwartet.

Ich will die Scheidung!

.. und behalte das Haus, die Hose und das Hemd.

Ich stand also gemütlich vor Ilunibibibabudumdidum und rang mit mir. Die ganzen kryptischen Vorhersagen waren dann doch ziemlich gruselig. Umpf. Aber was soll's denn, eine Frau muß nun mal tun, was eine Frau nun mal tun muß. Besonders, wenn sie die Nektarine ist, was ich ja gerne mal betone. Ne? Also.

Ich schlug mich also durch die diversen Höhlensysteme. Ein erleuchteter Davy Jones, etliche Aschedingsdas, ein paar Skelette und ein Flederschatten später war ich endlich in der Zentrale des Sechsten Hauses angekommen. Dank diverser Hinweise („Der schwallt Dich erst mal ordentlich voll bevor es zur Sache geht. Bloß nicht wie Blücher auf ihn losstürmen, der sagt ein paar interessante Dinge.“) bereitete ich mich auf ein längeres Palaver mit Dago Bert vor.

Pfha! Ja denkste, der Arsch wollte auch nur einen Ton mit mir reden? Nach gefühlten 5 Trillionen „Es ist nie geschehen“-F9-Drückern war es mir dann letztendlich doch zu doof und ich murkste Dago Bert kurzerhand unzeremoniell ab. Selbst schuld.

Natürlich gab er mir noch sein Abschiedsgeschenk. Danke. Da will man nur mal eben jemanden um die Ecke bringen und der reagiert da völlig überzogen drauf. Als wolle man ihn umbrin... oh. Äh. Ja. Verstehe.

Ashooka machte sich also stehenden Fußes auf zu Casio Ohnehemd, um Dagos Geschenk wieder loszuwerden. Igitt. Casio hatte natürlich auch gleich weniger Sympathiepunkte im oberen Balken, was ja nun mal gar nicht ging. Schnell wieder auf 100 hochgelobt. So.
Danach gab er mir den Rat, doch mal bei Dago Pyrr vorbeizuschauen, der könnte mich eventuell von dem Geschenk befreien. Also gut, auf nach Draco Foy, Wegbeschreibungen abholen und Dago Pyrr gesucht. Gesucht, gefunden, hochgeschwebt. Der meinte, daß er mich ja eventuell von dem Geschenk befreien könne, aber erst solle ich ihm doch mal ein paar Dwemerstiefel aus dem Keller holen.
Deh. Faule Socke. Will nicht mal selbst in den Keller gehen.

Nachdem ich den Keller gesehen hatte, verstand ich ihn irgendwie. Per selbtverzaubertem „Wo ist das Baby?“-Amulett (Unsichtbarkeit dauerhaft und das Ding heißt tatsächlich so) schlich ich unbehelligt von anderen Beschenkten durch die Kellerhöhlen und suchte nach dem letzten Dwemer, der die gewünschten Stiefel besitzt. Der war dann auch recht nett und erzählte ein bisschen von sich und den Dwemerlegenden. Die Stiefel gab er mir auch gleich. Hach. Zwerge sind halt schon ein tolles Volk.

Mit den Stiefeln wieder bei Dago Pyrr: er gibt mir das Gegengeschenk und es funktioniert tatsächlich. Sehr schön. Huzzah!
Ich kehrte triumphal zu Casio zurück. Der freut sich mit mir und verkündete, daß er in die Kaiserstadt zurückgerufen worden wäre. Er müsse gehen, aber damit mir der Abschied nicht so schwer fiele, würde er mir sein Haus, seine Hose und sein Hemd vermachen.

[...]

Er hat ein Hemd?

Jedenfalls bekam ich das ganze Zeug, der Abschied nahte. Ich machte 3589 Screenshots von Casio, ging mal kurz vor die Tür, kam wieder rein und er war weg.



Wobei sich mir und Ranwen die Frage stellte, wie der Gute den bitte zur Kaiserstadt reist, wenn ich Hemd und Hose habe?

Ashooka war, ganz klar, extrem betrübt, daß ihr Mentor mit der breiten Heldenbrust nun nicht mehr an ihrer Seite stehen würde. Andererseits konnte sie jetzt einen neuen Stapel Zeugs in der Hütte abladen, weil die Stelle, wo er immer rumstand, ja frei geworden ist. Man muß praktisch denken in dieser Welt. :weise:

Casio Ohnehemds (jetzt: Casio Ohnehemdundhose) letzte Anweisung war, seine spezielle Freundin, Venus Milo, aufzusuchen und mit ihr das Buch der Prophezeihungen zu suchen. Nach der obligaten Trauerminute („Ohhh, er ist weg! Weg! ... oh, shiny, was ist eigentlich in diesem Kästchen auf seinem Nachttisch?“) machte ich mich also auf nach Vivex.

Montag, 18. Juni 2007

Ach, kennen wir uns nicht?

Ilunibibibibibibi ... bi hat mich wieder!

Doch beginnen wir am Anfang. Ich stand so gemütlich in ... in ... dem Kaff herum, das südlich vom Ukulele-Lager liegt, da entschloss ich mich dazu, das jetzt doch mal langsam in Angriff zu nehmen. Natürlich nicht auf dem gradewegs, naaaaaaain. Ich doch nicht.
Schließlich lagen da auf dem Weg etliche Höhlen, alte Dwemer-Festungen und allerlei Krams herum, den ich erst durchwühlen erforschen mußte.

Was ich dann auch tat. Dabei kreuzte ich das erste Mal Klingen mit ein paar Vampiren, die ich dem AddOn Bloodmoon zu verdanken haben dürfte. Ich hab' sie alle gemeuchelt, dankenswerterweise ohne mich anzustecken. :metzel:
Mal ehrlich, Bloodmoon ist in meinem Fall grade mal echt für'n Brotkorb. Ich konnte die Faszination der Leute für Vampire und Werwölfe noch nie nachvollziehen, also habe ich auch keinerlei Interesse daran, im Spiel einer zu werden.

Deh.

Anyhoo, ich streunte von Location zu Location und verfluchte meine begrenzte Tragfähigkeit (aber wer will denn hier immer ihren ganzen Kleiderschrank mitschleppen, falls sie sich ja mitten in einem Daedra-Grab mal umziehen wollen würde, hä?). Grade in der erwähnten Höhle samt Daedra-Grab gab es ein paar sehr schöne Dinge zu ... finden. Waffen, Masken, Schilde ... und ich konnt's nicht schleppen.

So konnte es nicht weitergehen!

Ich brach meinen langen Fünfuhrtee des Aschenlandes ab und stampfte zurück nach Balmora. Dort ließ ich mir einen Stärkering basteln (den Teil, in dem ich große Seelensteine und Goldene Heilige/Erleuchtete Schläfer suchte, lasse ich jetzt mal aus der Erzählung raus. An die meisten Flüche erinnere ich mich ohnehin schon nicht mehr. , zog ihn an und konnte auf einmal für 630 Dingsdas Sachen schleppen. Sehr gut.

Dann tüddelte ich noch mit Chamäleon und Unsichtbarkeit herum, weswegen mir ein paar Fragen kamen. Was gibt es eigentlich an potentem Zeugs, das man verzaubern kann? Bisher gibt's Ringe und Amulette; Ringe kann man zwei gleichzeitig tragen, Amulette nur eines. Welche Ringe/Amulette können besonders viel Verzauberung aufnehmen? Okay, das ist abhängig vom Wert, klar. Gibt's irgendwo besonders wertvolle Schmuckstücke, oder ist man da auf „Wertvolles Amulett“ (Das Teil sieht aus wie pastellfarbene Engelsflügelchen) etc. begrenzt?

Jedenfalls machte ich mich frisch gestärkt wieder auf den Weg nach Norden. Ald'ruhn, Maar Gan und dann diese Schlucht hinauf. Hier konnte ich das Levitationsamulett übrigens sehr schön brauchen. Praktisches Ding, das.

Nach etlichen Abstechern kam ich schlußendlich im Ukulele-Lager an und wurde von Hinz zu Kunz zu Dings geschickt. Dings meinte, ich solle ihm doch mal den Bogen seines Vaters holen, dann redet er auch mit mir.
Pfht. Dabei bin ich doch die Nektarine, etwas mehr Respekt bitteschön.
Volk. Echt ey. Ich könnt's mir ja nochmal überlegen, ob ich euch befreie. Das habt ihr dann davon!

Ich holte den Bogen, besänftigte das wilde Guar, das dort herumschlich (zur Ehre von Rollie, der immer noch am Ende der Brücke vor sich hinschnarcht, wird Ashooka kein Guar mehr angreifen, jawoll) und durfte im Ukulele-Lager dann endlich mit der Weisen Frau sprechen.

Die mir sagte, daß ich nicht die Nektarine bin, es aber vielleicht sein könnte.
Deeeeeeeeeeeh!
Ich bekam sowas wie sieben Aufgaben, danach sollte ich mich nochmal bei ihr melden. Na fupa.

Ich schlickschritt nach Balmora und erteilte Casio Ohnehemd Bericht. Der nahm die Sache schon wesentlich enthusiastischer auf und bezeichnete mich wenigstens als potenzielle Nektarine. Sehr tröstlich.

Dann gab er mir einen neuen Auftrag: ich soll Dago Bert vom sechsten Haus murksen, und zwar in Ilunibibibibibibi. Bi. HA! Da war ich ja jetzt schon ein paar Mal, das kann mich kaum schrecken.

Andererseits war's da schon ziemlich gruselig.

Ich machte mich also auf den Weg nach Gnaar Mok und Ilunibibibibibibi. Bibi. Bi. Dann rief jemand an und nach dem Telefonat war ich zu müde, um da jetzt noch reinzugehen.
So.

Bin ja mal gespannt, welche und wieviele Kreaturen bei meinem jetzigen Level da rumkrauchen. Ich werde mir auf jeden Fall den Ring des ewigen Lichts anstecken, dann ist es wenigstens nicht mehr ganz so gruselig. Mit den ganzen roten Kerzen und dem durch das Wasser waten und so.

Freitag, 15. Juni 2007

... und links sehen sie den schiefen Turm von Vivex

Ha. Pläne. :p
Gestern war's natürlich Essig mit dem Untergeschoss. Heute wohl auch, weil ich wahrscheinlich wieder ältliche Anverwandte hüten muß.

Aaaaaber:

„Der Typ im Fluss, dem man die Hose geklaut hat? Da war ich schon. Habe sie ihm auch zurückgegeben, jawoll. :gutmensch:“ – „Und du hast NICHTS davon gebloggt!
:vianne:“



Äh. Ja. Ich meine, nein. Tatsache. Oops.

Es war ja auch nichts Aufregendes. Irgendwann, so zwischen zwei Quests, war mir nach Sightseeing. Nach Freiheit, nach Rebellion, nach „ich bin meine eigene Frau“, nach ... siewissenschon.

Bislang kannte ich nur eine Handvoll Städte: Seyda Neen, Balmora, Caldera, Ald'ruhn und Vivec. Die Fischerdörfli an der Bitterküste zählen nicht. Jedes Mal beim Schlickschreiter oder Teleporter tauchten in der Reiseliste die geheimnisvollsten Namen auf. Wie würden diese Städte denn wohl aussehen? Was würde ich dort aus den Kisten klauben können? (Salzreis. Natürlich. ) und was für Abenteuer warteten dort auf mich?

Also fiel die Enscheidung, eine Städtereise zu unternehmen. Einfach mal so, ohne hingeschickt worden zu sein. Ich kletterte also in den Schlickschreiter und klapperte die verkehrsgünstig gelegenen, mir noch unbekannten Städte ab. So stellte ich fest, daß es in Suran ein Freudenhaus gibt, die Leute dort nicht sooo viel gegen Mondzuckerli haben wie anderswo und man teilweise von dämlichen Klippdingsen angegriffen wird. Mitten in der Stadt!
Wann immer die Hintergrundmusik zum DUMDUM-DUM-DUM-GLEICH-PASSIERT-WAS-Thema überging, hängte ich mich schnell an eine der Wachen (die ständig mit einem Affenzahn herumrannten). Man selbst darf ja innerhalb der Städte nicht. Pfht.

Irgendein Kaff mit einer Mine (wohl auch so eine Haus-Aufgabe, wird jedenfalls als Haus Redoran in meiner Aufgabenliste vermerkt) hatte auch wieder den obligaten Nacktmenschen. Der stand dieses Mal im Fluß und beschwerte sich darüber, daß ihm Sowieso Dingsbums seine Hose geklaut hätte.

Statt die Geschicke des Landes zu lenken, so als prophezeihte Nektarine, ne, kümmerte ich mich also um die Bekleidung meiner Mitdunmer. Das nennt man dann wohl Micromanagement.

Ich stöberte Sowieso auf, blickte ihn streng an und er gab mir kleinlaut die Hose. Die brachte ich dem Wassersteher, der zog sie an und war happy. Hurra.
Dann befreite ich noch im Vorübergehen ein paar Sklaven und machte mich in die nächste Stadt auf.

Die war, ähnlich wie ... äh ... Sadrith Mora? gebaut. Sehr organisch irgendwie. Es war die Stadt mit dem Turm der Verrückten und der erste, der mir begegnet, gibt mir doch tatsächlich den Auftrag, die Turmverrückte zu meucheln.

Ähhhh. Ähhhhh? Eigentlich bin ich ja nur auf Sightseeingtour, ne? Nix mit arbeiten. Aber gut, ansehen kann ich mir die Sache ja mal.

Die Dame im Turm war dann tatsächlich sehr gaga, erschien mir in dem Moment aber nicht unbedingt sehr bedrohlich. Der Skalve im Bett () ließ mich zwar etwas runzeln, aber mei. Hm.

Ich verschob die schwierige Entscheidung auf später und segelte lieber weiter. Ich kann mit dieser Häuserbauweise einfach nix anfangen. Bäh.

Danach wurde mir das Herumreisen, soweit ich mich erinnere, zu öde und ich beschloss, mich doch wieder meinen Quests zu widmen.

Ja, so war das.

Donnerstag, 14. Juni 2007

... und große Verwirrung bemächtigte sich Ihrer

Am Dienstag wußte ich noch, worüber ich reden wollte. Jetzt weiß ich es nicht mehr. Hmmmm. Verflixt. Äääääh ...

[angestrengtes Denken]


AH!

Aus der Reihe „Dinge, die mir aufgefallen sind“: in Morrowind gibt's keine Kinder. Werden die grundsätzlich auf fernen Berggipfeln großgezogen? Haben die alle Stubenarrest? (Wobei in den Stuben ja auch keine zu finden sind. Nicht mal in den Schränken.)
Kinder scheinen in Morrowind die gleiche Nische zu besetzten wie Toilettenbesuche in Hollywoodproduktionen. Hochinteressante Sache. Sobald ich mal Zeit habe, werde ich darüber nachdenken.

Aber zurück zu meinen Abenteuern. Aus irgendwelchen Gründen, die sich mir grade nicht soo erschließen, irrte ich erst noch eine ganze Weile durch ... äh ... die Stadt, die diese Wolfenhalle hat. Sadrith Mora? :yiya befrag: Jap, Sadrith Mora. Was wollte ich da ... was wollte ich ... AH! Ich sollte was für die Diebesgilde erledigen. Genau. Richtig. Dann löste ich allerdings erst mal das Spuk-Problem der Herberge und danach hatte ich vergessen, warum ich überhaupt dort war. In Sadrith Mora. Tja.
Jetzt drehe ich aber nicht mehr um. Deh.

Also machte ich mich auf den Weg nach Ald'ruhn. Nach 5000 Mal umsteigen (Boot, Schlickschreiter, Magiergilde, Tempel, Levitationsamulett, Beamen ) war ich dann tatsächlich in Ald'ruhn. Natürlich gab's grade wieder einen Sandsturm, logisch. Ich rannte zur nächsten Hütte, die ich irgendwann mal geknackt hatte, um in Ruhe das Ende des Sturms abzuwarten. Ein bisschen dösen in einem fremden Bett schadet ja nie, ne?

Danach ging es frisch gestärkt und gut gerüstet (die Vulkanglasrüstung sieht schon extrem schnieke aus, muß man sagen) Richtung Ukulele-Lager. Das irgendwo nördlich liegen sollte. Nachdem ich mich auf einer Karte orientiert hatte, stapfte ich eine Schlucht entlang, während ich in unregelmäßigen Abständen von Klippendingsen attackiert wurde. Bei den Viechern hätten sich die Macher aber auch ein bisschen mehr einfallen lassen können. Sie sind schon toll, aber stäääändig nur Klippdingse ist auf Dauer auch etwas fatigant.

Ich prügle mich also so durch die Landschaft, da sehe ich eine Tür. Die kommt mir auch sehr gelegen, weil sich grade schon wieder einer der roten Peststürme erhebt. Ich schlüpfe also durch die Tür von Shisha und stolpere buchstäblich gleich mal über eine Leiche. Fupa.

Schleichend geht es weiter. Leichen pflastern meinen Weg, allerdings schon den vor mir. Ich habe mit der Sache absolut nix zu tun. Ein paar Durchgänge weiter stoße ich dann auf noch aufrecht gehende Leute. Die mich gleich schreiend angreifen, na dankeschön, das erklärt wenigstens den unschönen Bodenbelag. :p

Ich entledige mich der Brüllbolzen und durchsuche das Gebäude. Zu finden ist nicht viel, der Anführer hat eine Nachricht für irgendwen dabei. Die ersten Leichen waren wohl Hexenmeister/Beschwörer/Whatever, und die jetzigen zweiten Leichen haben sie auf Befehl abgemurkst. Aha.

Ich blicke nichts. Was tue ich, wenn ich nichts blicke? Ich gehe zu Yiya und frage ihn um Rat. :nick:

Was sagt Yiya dazu? Ich bin in eine Haus-Quest reingeraten. Haus Redoran, soweit ich mich erinnere. Wäre ich dem Haus beigetreten hätte mich irgendwann jemand dahingeschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Ahhhhso.
In dem Fall hätten mich die Wachen auch nicht angegriffen, was ich sehr nett gefunden hätte. Im Gegenteil, sie hätten sich mit mir unterhalten, der Hauptmann hätte mir den Zettel mit der Nachricht gegeben und er hätte noch erwähnt, daß er von unten so komische Geräusche gehört hat.

Dank Yiya weiß ich jetzt ja auch, was ich tun muß, um ins Untergeschoss zu gelangen, nachdem sich Hauptmann und Konsorten ja eher nicht so gastfreundlich und redselig zeigten. Kähähähähähähä.

Da stehe ich jetzt, im Vorraum dieses Shisha-Turms, und habe vor, heute Abend das Untergeschoss zu erkunden. Jawohl. Mal gucken, ob das was wird mit diesem Plan.

Sakradüdelchenhimmelarschundzwirn!

Montag hatte ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit für Morrowind. Dienstag mußte ich arbeiten und abends Onkel Egon* bespaßen. Okay.
Mittwoch mußte ich arbeiten und abends habe ich Margarita*, eine Freundin, besucht. Eigentlich war geplant, daß ich so spätestens um 21 Uhr, eventuell 21:30 Uhr nach Hause fahre. Also, zumindest ich hatte das so geplant. Weil ich ja noch bloggen wollte und so.
Die Realität sah so aus: um 0:30 komme ich hundemüde nach Hause und falle ins Bett.

Deh.

Aber heute, heute klappt es!

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* Name von der Redaktion geändert

Donnerstag, 7. Juni 2007

Aufträge, Ordnung und Salzreis

Gestern abend hatte ich endlich mal wieder Zeit und Gelegenheit, Morrowind zu spielen!

Ich starte das Spiel und mußte erst mal gucken, wo ich überhaupt bin (Alf'ruhn) und was ich machen will (keine Ahnung). Eine kurze Konsultation des Tagesbuches später weiß ich schon mehr, nämlich daß ich meine beiden Aufträge in Alf'ruhn schon erledigt habe. Ich weiß, was Casio wissen will und das Amulett, das ich im Auftrag von Jim Stacy umverteilen sollte, habe ich auch gefunden und relokalisiert.
So. In Alf bin ich also eigentlich fertig und es hält mich auch nichts mehr. Ständig stürmte es und in den Truhen liegen auch ständig nur irgendwelche doofen Gürtel und gewöhnliche Ringe. Tz.

Ich stapfe also gen Schlickschreiter und lasse mich nach Balmora bringen. Dort erstatte ich Casio Bericht und bekomme einen neuen Auftrag: ich soll in irgendein Ukulele-Lager ziehen und überprüfen lassen, ob ich die prophezeite Nektarine bin.

Als ob es daran noch einen Zweifel gibt, pfht, also echt mal jetzt.

Bei Casio sieht es übrigens, ich erwähnte es ja schon, aus wie Sau, weil ich ständig irgendwelche Sachen bei ihm ablade, die zu schade zum Verkaufen sind.


Man beachte die breite Heldenbrust links im Bild




Also auf nach ... Morast Ma? Dort soll es jemanden geben der weiß, wo das Ukulele-Lager ist. Ich verschiebe es auf später und schlickschreite erst mal nach Vivex, um dort Jimmy die Sache mit dem Amulett zu verkünden. Der ranzt mich erst mal an, weil ich die Handschuhe der Something something nicht trug. Duh! Laffe.
Danach läßt er sich herab mich zu loben. Danke. Der nächste Auftrag: ich soll beweisen, daß Winzling Halbtoll Gelder unterschlägt. Bei mir klingeln alle Gedächtnisglocken (also eine. Kleine. Wie die, die zu Ostern an Schokoosterhasen hängen.) Habe ich das Buch, in dem sein Betrug verzeichnet ist, nicht zufällig schon ...?

In meinem Inventar ist nichts, aber da gibt es ja noch immer das Casio-Lager, ne? Also schnell nochmal auf nach Balmora und den Schmodder auf Casios Fußboden durchwühlt.





Tatsächlich finde ich Winzling Halbtolls Betrugsbuch. HA! Zurück nach Vivex (ich sollte Vielläufermeilenboni bekommen) und das Buch Jimmy übergeben. Diesmal ziehe ich die Handschuhe vorher an. Pfht.

Danach hat Jimmy keine weiteren Aufträge für mich, weil ich noch kein ... Dings bin. In der Rangordnung noch zu niedrig stehe. Sowas halt.
Macht ja nix, dann gehe ich jetzt nach Morast Ma und suche das Zeug. Dings. Ukulele-Lager.

Zwei Schlickschreiter weiter bin ich dann auch angekommen und stelle fest, daß Morast Ma aussieht wie Alf'ruhn. Ich durchwühle die Häuser und Kisten und ich schwöre, ich schwöre, wenn ich nochmal in irgendeinem Beutel oder Sack oder Sackheimbeutlin diesen Salzreis finde, werde ich sehr laut schreien. Oder dieses omnipräsente gelbe Amulett. GAH!

Ich bekomme einen Tipp, wie und wo ich das Ukulele-Lager finde. Sehr schön. Ich besuche trotzdem, so prinzipiell, erst mal alle Hütten. Außerhalb der Stadtmauer gibt's dann noch eine Hütte. Nachdem so eine ähnliche Hütte in Alf eklige Zombies beinhaltete, bin ich verständlicherweise sehr vorsichtig. In der Hütte herrscht ein heilloses Durcheinander, was wohl dem Skamp zu verdanken ist, der da herumwütet. Ich murkse ihn ein bisschen und schleiche dann weiter. Man weiß ja nie, ob sich da nicht noch ein paar Skamps herumtreiben.

Stattdessen finde ich das:





Nackte Männer. Das ist neu.

Der, äh, Typ meint, er hätte den Skamp beschworen, der wäre aber irgendwann durchgedreht und hätte ihm die Klamotten weggenommen (völlig nachvollziehbar. Skamps sind dafür bekannt.) und die Hütte verwüstet. Er freue sich, daß alles gut ausgegangen sei und er wolle jetzt doch kein Beschwörer mehr sein.
Ich frage mich, ob ich ihm ein paar Hosen anbieten soll, mache dann aber doch lieber schnell die Tür zu und plane meine Reise ins Ukulele-Lager.

Tzzzz.



Snippets:
In Ebenherz schwimmt im Hafen eine Kaiserliche Wache herum. Ich wollte ja nachfragen, ob ich helfen kann, aber er scheint sich da wohlzufühlen. Bitte.



In letzter Zeit fällt mir verstärkt auf, daß Ashooka irgendwie leicht bekifft aussieht.
Hm. Ach, das passt schon. *g*

Mittwoch, 6. Juni 2007

3000 Meilen zum Ruhm? Nö, nur einmal nach Caldera, bitte.

Der nächste Auftrag: Eierdiebe in der Eiermine Shulk zu beseitigen. Das ist nun auch nicht sooo schwer, und das sollte auch Moira eigentlich schaffen. Wo die Mine liegt, weiß ich sowieso - ich trabe also (Athletik will auch gesteigert werden, nicht wahr...) den Odai entlang, schwätze kurz mit den Pause machenden Leutchen am Feuer und betrete die Höhle. Nach kurzer Suche sind die Eierdiebe gefunden, die mir schon angriffslustig und brüllend entgegenkommen (woher wissen die eigentlich, daß ich sie umbringen will? Sind die Telepathen?), was die Identifikation der Diebe sehr einfach macht. Der Kampf ist die übliche Jongliererei zwischen Zauber aussprechen, mit dem Dolch rumfuchteln und Lebenstränke trinken. Ich will gar nicht wissen, wie schwachsinnig das in RL aussehen würde... vermutlich hat Moira wie Asterix die Feldflasche am Gürtel oder um den Hals hängen und kann immer wieder mal einen Schluck trinken, und wenn sie mit beiden Händen zaubern muß, wird eben mal der Dolch an den nächsten Siemens-Lufthaken aufgehängt, oder so. Oder in den Boden gesteckt - schließlich machen die das bei 'Highlander' auch immer so. Jedes Mal, wenn man hinguckt, rammt irgendeiner ein Schwert in den Boden.

Schließlich sind die brüllenden eierstehlenden Telepathen alle tot, ich sammle also wie gewohnt die Sachen ein (Spitzhacken?? Was sind denn das für dämliche Waffen, da kriegt man ja nichts dafür!) und mache mich auf den Rückweg. Zwischendurch riskiere ich es, auch einen Blick in die Ahnengruft zu werfen, an der ich ohnehin vorbeikomme. Entsprechend meinem niedrigen Level ist sie noch nicht mit allzu üblen Gegnern bevölkert, und vor allem sind die Türen noch alle zu, d.h. ich kann die ganzen Gruftis und Skelettis einzeln erledigen. Falls ich einmal Geld und/oder Seelensteine brauche und nochmal vorbeikommen will, merke ich mir das und mache die Türen alle ordentlich wieder zu, bevor ich gehe. Wenn sie nämlich offenstehen und man die Gruft nochmal betritt, kommen die Untoten nämlich alle drei auf einmal angerannt - was die Sache nur dann simpler macht, wenn man problemlos gegen alle drei gleichzeitig kämpfen kann. Und das trifft zur Zeit wohl nicht zu.

Langsam nervt es mich, daß ich die Dinge in Balmora eigentlich nur unter dem Marktwert verkaufen kann - demnächst sollte ich mich wohl mal nach Caldera aufmachen und Kriecher einen Besuch abstatten. Es ist übrigens seltsam, in Balmora in der Magiergilde herumzulaufen und nicht Mitglied zu sein... es gibt da noch so einen Fall, wo man im Auftrag der Diebesgilde die Magiergilde in Ald'ruhn bestehlen soll. Mit Moira würde ich es eigentlich gern versuchen, ob es geht, wenn man noch nicht Magiergildenmitglied ist (im Prinzip geht's wohl auch dann, wenn man Mitglied ist... dann muß man nur halt an der Wache vorbeischleichen, ohne gesehen zu werden, was mein Herr Magier natürlich nicht hingebracht hat, als er's mal probiert hat, woraufhin ich dann auf F9 "it never happened" ausgewichen bin)... in Anbetracht des ganzen Ärgers mit der Diebes- und der Kriegergilde werde ich es halt versuchen und notfalls ebenfalls lassen. Aber deswegen bin ich noch kein Magiergildenmitglied. Ordentlich schleichen kann Moira auch immer noch nicht. Deh. :rolleyes:

Schleichen kann sie aber einfacher bei den Dieben lernen als durch Üben - nur, dafür braucht man wieder mal Geld. Wo wir wieder bei Kriecher wären. Es gibt da ja in Caldera auch so eine schöne Möglichkeit, zu Geld zu kommen und gleichzeitig ein brauchbarer Alchimist zu werden ;). Also, Caldera. Ich überlege kurz, den feigen und teuren Weg zu nehmen und mich von der Magiergilde hinteleportieren zu lassen, das geht schließlich auch als Nichtmitglied, aber Moira hat sich gegen die Eierdiebe und die Untoten schon ganz gut geschlagen, also soll sie gefälligst zu Fuß gehen. Unterwegs kommen dann auch ein paar Ratten an, die sie mittlerweile erdolchen kann, ohne sich dabei selbst in den Fuß zu stechen und endlos Lebenstränke zu saufen. Du hast viel gelernt, meine junge Magierin.

Aber bevor ich frohlocken kann, kommt ein Höllenhund auf mich zu. :uh-oh:. Sie schafft ihn zwar, braucht dabei allerdings einen Großteil ihrer Magievorräte auf. Nicht gut. Ich will hier aber nicht rasten, da stört mich garantiert was, und Caldera ist relativ nah, also weiter. Noch um diese Ecke, und... ich höre hinter mir ein Gebrüll, drehe mich um, und es kommt ein Alit in vollem Galopp auf mich zugerannt :schockiert:. So wie's aussieht, ist er mächtig sauer auf mich. Gar nicht gut!! Moira macht geistesgegenwärtig das einzige, was sie sinnvoll tun kann, nämlich sich wieder umzudrehen und volle Kanne Richtung Caldera loszurennen, weg vom Alit. Sie kann bei ihrem niedrigen Magielevel keinen Dolch mehr beschwören, und der Alit sieht nicht aus, als ob ihn eine Backpfeife wesentlich stören würde. Sobald der Alit aber Anstalten macht, die Stadt zu betreten, werden die Stadtwachen ihn angreifen. Sie muß ihm also nur lange genug davonrennen, um die Stadtgrenze zu erreichen. Das heißt eben, so schnell wie möglich zu rennen, ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen. Der Alit scheint allerdings aufzuholen, dem Gebrüll nach zu urteilen, aber er ist noch nicht auf Angriffsweite heran. Aber auch wenn Moira von hinten angegriffen werden sollte, darf sie nicht stehenbleiben - ihre beste Chance sind im Moment Calderas Stadtwachen, so peinlich das auch sein mag.

Während Moira also mit einem brüllenden Alit auf den Fersen durch die Botanik hetzt, stelle ich einige grundsätzliche Betrachtungen zu Magiern an. Es stimmt schon, daß Rincewind in vielen Dingen dem Archetypus des Magiers entspricht. Es gibt eigentlich nur zwei Dinge, die er gut kann, nämlich a) davonrennen und b) um Hilfe rufen. Beides sehr wichtige Eigenschaften für Magier. :nick:

Und Moira macht im Moment effektiv beides - möglichst schnell rennen und hoffen, daß Hilfe kommt. Und da tauchen auch schon die Stadttore von Caldera aus dem Dunst auf. So hatte ich mir meinen Einmarsch in Caldera eigentlich nicht vorgestellt - von einem Alit quasi in die Stadt gejagt. Grummel. Offenbar haben die Stadtwachen aber klar erkannt, daß das Viech Kurs auf die Stadt hält, und rennen nun ihrerseits los, an mir vorbei, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Nun endlich wage ich es auch, mich unter dem Tor umzudrehen, und bekomme gerade noch mit, daß die Wachen zu dritt den Alit erledigen. Danke, Jungs - ich nehme an, ihr habt nichts dagegen, wenn ich die Haut an mich nehme? Wenn mir dieses duslige Viehzeug schon meinen Auftritt vermasselt hat, gnarf.

Äh, ja. Auch wenn das jetzt anders gelaufen ist als geplant, bin ich immerhin in Caldera. Und außer den Wachen hat's ja niemand gesehen, nicht wahr.

Die Rattentöterin von Balmora

In Balmora angekommen, wanderte Moira erst einmal schnurstracks zu Caius und händigte ihm seine Post aus. Dann hielt sie sich an seine Empfehlungen und besuchte die in Balmora ansässigen Ausbilder der Klingen: eine Runde Geschenke bitte :). Mit Hasphat Antabolis brauche ich mich erst mal nicht zu beeilen - ich weiß ja, wo er mich hinschickt, und da will ich mit Moira noch nicht hin, das hat ja so keinen Sinn, diese Metallclowns würden Chop Suey aus ihr machen. Also erst mal ein paar leichte Gildenaufträge und dergleichen.

Allerdings wollte ich diesmal die Aufträge in der richtigen Reihenfolge durchführen und erst Sottildes Codebuch für die Kriegergilde holen, was ich ja als Diebesgildenmitglied nicht mehr kriege, und dann erst Diebesgildenmitglied werden. Haken an der Sache ist, daß mich die Diebesgilde überhaupt nicht mehr als Mitglied haben will, wenn ich vorher das Buch geholt habe! Da ich dachte, auf diversen Webseiten etwas anderes gelesen zu haben, brauchte es erst Viannes Nachforschungen, um schließlich zu erfahren, daß es auch in der Reihenfolge Kriegergilde -> Codebuch -> Diebesgilde nicht geht - hat man einmal den Codebuchauftrag erledigt, war's das mit der Diebesgilde. Deh. Das wollte ich nun aber auch nicht, außerdem weiß ich ja, daß es nicht viel ausmacht, wenn Eydis das Codebuch nicht kriegt. Im Grunde ist es mir auch lieber, wenn sie es nicht kriegt, aber ich würde spoilern, wenn ich sagen würde, warum, und das wollen wir ja nicht.

Ich spulte also das Ganze noch einmal eine Weile zurück und begann in Balmora mehr oder weniger von vorn, nach diesem ganzen Gildenhickhack. Diebesgildenmitglied ist Moira danach problemlos geworden, aber um die Aufträge brauche ich mich erst einmal noch nicht zu kümmern, da sie ungefähr so gut schleichen kann wie ein Wildschwein im Kettenhemd, und ich habe etwas Besseres zu tun, als Diamanten zu kaufen. Kriegergilde also. Natürlich nimmt sie sich schnurstracks die Sachen aus der Truhe und verkauft die Eisenpfeile. Den collovianischen Fellhelm lasse ich ihr erst einmal - er sieht zwar bekloppt aus, aber vielleicht tun mir ja angreifende Feinde dann den Gefallen, sich totzulachen. In jedem Fall hilft's für Leichte Rüstung, wenn sie ihn aufhat. Bei nächstbester Gelegenheit kann ich diese Narrenkappe ja dann durch etwas Kleidsameres ersetzen.

Nun denn, für Drarayne Thelas soll ich ein paar Ratten aus den Kissen vertreiben. Das mach ich doch gerne, ich mag schließlich Kissen, und ich finde es genauso unerhört wie sie, daß sich diese Ratten erlauben, ihre Kissen anzufressen :sauer:. Mit der einen Ratte im Schlafzimmer werde ich einigermaßen fertig, aber oben im Lager sind drei Stück, die mir auflauern, sobald ich die Tür aufhabe. Eijei. Wie gut, daß ich von der Kriegergilde auch ein paar Standard-Lebenstränke bekommen habe - ich habe noch nie so viele davon verbraten, nur um drei Ratten zu erledigen! :doh: Natürlich geht mir mitten im Getümmel auch noch der beschworene Dolch aus (diese Dinge halten schließlich nur 60 Sekunden...), und ich habe alle Hände voll zu tun, erfolgreich einen neuen Dolch zu beschwören und gleichzeitig auch noch am Leben zu bleiben. Rattenfallen wären wirklich eine intelligente Idee! Damit könnte man in Morrowind vermutlich reich werden.

Immerhin interessiert es bei der Kriegergilde keinen, wie blöd ich mich als Rattentöter nun angestellt habe, ich bekomme meine Belohnung und beschließe, in größerem Maßstab in meine Ausbildung zu investieren. Um Konstitution zu erhöhen, lasse ich mich von Rithleen in Mittlerer Rüstung ausbilden, und Kurzwaffe verbessern wäre eine echte Idee. Ich wusele also noch etwas herum und steige erst mal einen weiteren Level auf.