Das Post hier lag eine Zeitlang auf dem Rechner, denn erst jetzt habe ich wieder die nötige Infrastruktur, um vernünftig posten zu können. ;)
Nach langer Zeit ein Spiel weiterzuspielen, hat irgendwie etwas vom typischen RPG-Anfang: "Du wachst irgendwo auf und kannst dich an nichts erinnern...". Ist ja bei Morrowind nicht anders, so mehr oder weniger. Moira stand also frisch aufgewacht und völlig amnesisch in Caldera und wußte nicht, was sie da eigentlich wollte.
Wohl weil ich schon wußte, daß ich länger nicht zum Spielen kommen würde, hatte ich den alten Spielstand aber unter "-> Balmora Rüsttraining" abgespeichert. Schlaue Idee. Nun, dann würde ich das als erstes mal machen, und dann weitersehen.
Also per Magiergildenteleport nach Balmora, das erspart Moira zumindest den lästigen Alit da vor den Toren von Caldera (komisch, an den konnte sie sich erinnern :ugly:). In Balmora gibt's Rüsttraining zunächst mal bei Rithleen, und sie konnte sich ebenfalls noch dunkel erinnern, daß die bei Caius um die Ecke wohnt. Tat sie auch, aber nach einigen Lektionen kam, was kommen mußte: "Ich kann Euch über diese Fertigkeit nichts mehr lehren." Dumm das, aber es gibt da ja noch andere Leute und vor allem muß es ja nicht mittlere Rüstung sein - Konstitution steigern (einzig zu diesem Zweck sollte der gesamte Zinnober mit dem Rüsttraining dienen, so gut kenne ich schließlich meine eigene Taktik) läßt sich auch mit Schwerer Rüstung, und dafür bildet Wayn in der Kriegergilde aus, den ich immer irgendwie mit alternden Westernhelden in Verbindung bringe, auch wenn er nicht so aussieht.
So, und was war nun sonst noch so auf der ToDo-Liste? Hm, da gab es doch so eine schöne Aufgabenübersicht, jetzt, wo ich Tribunal und Bloodmoon installiert habe. Kriegergilde - da steht das Codebuch auf der Auftragsliste. Na, darauf kann Eydis warten, bis sie schwarz wird. Blöde Zicke sowieso. Magiergilde – da ist die Rennerei dran nach Sulipund und Punabi. Durch böse Gegend, mit böseren Wesen als Alits drin. Das mag Moira noch nicht so recht machen, und dasselbe gilt erst recht für Hasphats Rätselwürfel. Dwemer-Robotzombies, neeeeee. Also sollte sie erst mal einfache Aufträge weitermachen und ein paar Fähigkeiten steigern. Im Moment ist sie auf Level 9.
Mal schauen, was die Magiergilde Ald’ruhn so möchte. Ach, Moira soll ein Buch aus der Magiergilde Vivec klauen. Na wenn’s sonst nichts ist… das ist dank der KD des Spiels eine einfache Sache, da sich Sirilonwe ja überhaupt nicht daran stört, wenn man vor ihrer Nase in ihrem Lagerraum verschwindet und die Tür hinter sich zumacht. Völlig realistisch. Ich lasse auch Fremde einfach so hinter geschlossener Tür in meinen Sachen herumstöbern, ohne dass ich dabei bin, klar… Magiergilde hin oder her. Aber na schön, das Buch wird ja ohnehin nur ausgeliehen :ugly:, also kann Moira das auch klauen gehen. Das überfordert selbst ihre Diebesfähigkeiten (welche Diebesfähigkeiten?) nicht.
Gesagt, nach Vivec teleportiert, Sirilonwe besucht, ihr freundlich zugenickt. Sirilonwe spricht mich an: „Ihr sucht das Abenteuer, nicht wahr?“. Nein, Mädel, ich suche nur ein Buch von dir, was ich stehlen soll, und ansonsten will ich rauben, plündern, brandschatzen… ah nein, warte, falscher Text. Moira verschwindet wortlos im Lagerraum, macht die Tür zu und steht schon vor der Truhe. Vor der verschlossenen Truhe. Verdammt, da war was. Die kann ja immer noch keine Schlösser knacken! Grraahgnarg. Ein paar Dietriche hat sie zwar in der Tasche, aber das Schloß ist natürlich wieder mal zu komplex. Aber eben gerade hat sie in der Magiergilde doch noch die Ausrüstungstruhe leergemacht, vielleicht sind da ein paar Schriftrollen… Fehlanzeige. Die Magiergilde stattet einen mit Schriftrollen zur Heilung gewöhnlicher Krankheiten aus, so daß man damit Handel treiben könnte, dazu mit Göttlichen Eingriffen und Almsivi-Interventionen, aber so was Nützliches wie Ondusis Schlüssel, das gibt einem die Magiergilde natürlich nicht. Blöder Verein. Nicht, daß ich hier auf einer Mission von denen wäre, oder so. Hmpf. Bin ich ein Dieb, oder was?
Aber Moira hat noch mal Glück, irgendwann hat sie Ondusis Schlüssel tatsächlich inzwischen als Zauberspruch gelernt. Nicht, daß sie ihn sonderlich gut sprechen könnte, aber mei, wir haben ja Zeit und genug arkane Tränke, daß wir hier eine Weile in Sirilonwes Besenkammer stehen können und üben können, Ondusis Schlüssel zu sprechen. Sirilonwe ist das ja egal, wie lange wir hier drin Dinge tun, solange wir nur die Tür dabei zulassen. Manchmal frag ich mich, ob sie nicht ein Franchise von einem bestimmten Betrieb in Suran da in ihrer Besenkammer betreibt.
Im n-ten Versuch (think 'diddly diddly diddly diddly *auf Uhr schau* diddly diddly diddly') klappt auch tatsächlich der Zauber, die Truhe geht auf. Als Diebin mag sie nicht viel taugen, aber als Magierin macht Moira sich allmählich, und das soll sie ja auch sein. Dietriche, pfh :nasehochinmagier:. Dummerweise braucht man zum Fallen-Entschärfen immer noch Sonden - da habe ich bis heute keinen entsprechenden Zauberspruch gefunden.
So, Sirilonwes Buch hätten wir, schnell mal eben lesen und feststellen, daß man sich zumindest einmal Rüsttraining in schwerer Rüstung hätte sparen können (im übrigen ist das Buch tatsächlich ganz interessant zu lesen, also _wirklich_ lesen), und wo wir schon mal dabei sind, lesen wir die Wasseratmung auch gleich, aber die bleibt da liegen, schließlich soll ich nicht das Kabuff leerräumen, obwohl ich könnte.
Und jetzt? Einfach wieder zurückteleportieren und Edwinna das Buch geben? Ach nee... das kann ich immer noch machen. Nun bin ich einmal in Vivec, da kann ich gleich noch ein paar dumme Aufträge erledigen. Bei der Kriegergilde zum Beispiel vorbeischauen, und mir von Lorbumol auftragen lassen, den Dohlenfeder-Ring von Nar Dingsbums aufzutreiben. Kann ich gern machen, den krieg ich eh wieder, kähä. Ich mag nämlich weder dich noch Eydis noch Sjoring, nur daß ihr's wißt, aber das werdet ihr schon früh genug merken.
Da war doch noch der Mensch, der unbedingt Schauspieler werden wollte - wo ich schon mal zum Haus Hlaalu muß, kann ich den auch gleich noch miterledigen. Nur wo war doch gleich der Laden von diesem Argonier?
Ironischerweise finde ich Miun-Geis Laden tatsächlich letztendlich dadurch, daß der 'lästige Narr' Marcel Maurard davor herumlungert :ugly:. Einmal kurz mit allen geredet, und auf zur Hlaalu-Wohninsel. Dort zeigt sich Onkel Crassius in der Tat hocherfreut über geheucheltes Interesse an seinem Theaterstück und die Aussicht auf einen Schauspieler. Nar-Dingsbums ist weniger hoch erfreut, mich zu sehen, und mag mir den Ring nicht geben. Er findet Moira wohl zu unsympathisch, und leider ist ihre Wortgewandtheit auch nicht hoch genug, um das nicht allenfalls noch zu verschlimmern. Naja, aber Geld ist ihm dann doch nicht unsympathisch, und er beschließt daraufhin, daß er den Ring ja eh nicht mochte. Na fein, damit wäre das ja geklärt. Ich mag dich auch nicht.
Dienstag, 27. Mai 2008
Long time no DSL
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Ranwen
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Freitag, 2. Mai 2008
Met, Musik und Mistwetter
So kam es denn dazu, dass die Bardin Sheedhawna, erste ihres Namens, Nerevarine von vier Stämmen, Hortator dreier Häuser, Großfürstin des Fürstenhauses Hlaalu, Meisterdiebin, Meisterin der Kämpfergilde, Primas des Kaiserlichen Kultes, etc. etc. etc. auf Solstheim landete. Zunächst erschien ihr dieser Ort äußerst unerquicklich. Es war kalt und nass und ungemütlich und weiß und es trieb sich allerhand Ungetier in den Wäldern herum. Außerdem war es kalt und nass und ungemütlich und weiß.
Aber es dauerte nicht lange, da begann sie auch die schönen Seiten der Insel zu sehen. Es gab nicht viele davon, aber es gab sie. Nehmen wir beispielsweise die Landschaft.
Ähem. Ups. Nein, hahaha, natürlich nicht diese Art von Landschaft. Sondern diese Art von Landschaft:
Na sowas aber auch. Wo kommt der denn her? Noch dazu bei dieser Kälte... Ich war das nicht, ehrlich!
Also wo ist denn... *wühlkramsuch* Ah, da:
Landschaft. Grün und mit einer Winzigkeit menschlichen Einflusses. Kunstvoll in die Natur eingebunden. So schön!
Aber das war nicht das einzige Schöne. Auch besaßen die Menschen dort ein wunderbar sanftmütiges und warmherziges Wesen...
Nein. Nein, ich meinte das andere sanftmütige Wesen...
Ja, da war schon viel Schönes dabei, aber was ich eigentlich meinte, war...
Genau. Charmant und liebenswürdig hießen sie Sheedhawna in ihrer Mitte willkommen.
Und sie bewiesen stets einen ausgeprägten Sinn für Inneneinrichtung:
Nee. Ahaha, also da ist wohl wieder mal... *wühlkramsuch* ... was schief gelaufen... Ja, wo hab ich denn schon wieder... Ah, da:
Einfach und gemütlich. Ein Kaminfeuerchen, ein paar Felle, romantisches Licht, hier und da ein Metkrug. So lässt es sich leben. Freilich gab es auch einiges zu tun, denn es gab bei den Skaal, wie dieses herzliche Volk sich nennt, ein paar Probleme. Aber für eine Nerevarine ist das natürlich kaum der Rede wert gewesen, nur ein wenig Laufarbeit und eine kleine Erkältung.
Doch schon bald waren diese Schwierigkeiten beseitigt und Sheedhawna durfte sich nun Blodskaal nennen, Freund des Volkes der Skaal. Sie bekam ein kleines Häuschen und sah selbst allmählich schon wie eine der Ihren aus.
Nun, da alles erledigt war, beschloss Sheedhawna, in die Methalle Thirsk zurückzukehren, um auf ihre Siege und ihre neuen Freunde anzustoßen. Doch oh weh!
Die Methalle war aufgrund eines Überfalls geschlossen! Kein Met! Das konnte Sheedhawna freilich nicht auf sich sitzen lassen. Diesmal war es nicht nur einer dieser Aufträge - diesmal war es persönlich!
So machte sich denn Nerevarine Mary Sue Sheedhawna auf den Weg, den Übeltäter zu bestrafen und wurde zum Dank zum neuen Häuptling der Methalle gewählt. Die Methalle wurde renoviert, es zogen neue Gäste ein und man sang Lobeshymnen auf die fremdländische Befreierin.
Schlechte Lobeshymnen. Aber Lobeshymnen. Und Met wurde auch wieder herangeschafft.
...und wenn sie nicht gestorben ist, so säuft sie wohl noch heute.
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Centaurea
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Dienstag, 1. April 2008
Da will man EINMAL...
Gestern wollte ich, da der Kollege, mit dem ich reden wollte, gerade auf einer Mission abgehauen war und ich auch gleich weg wollte, nur kurz ausnahmeweise vom Büro aus nachsehen, was es so alles Neues im Blog gibt (aufgrund der Bildchen tut sich das Modem schwer damit *laaaaaaaangsam*), und genau in dem Moment kommt natürlich jemand Wichtiges rein, als ich WüRas Werwolfpost mit dem nackten Mann im Vordergrund auf dem Bildschirm habe. :very-ugly:
Heijei, immer dieser lästige Spam aber auch, den ich da wohl zufällig versehentlich angeklickt hatte...
... gnarf. Murphy?? Wir müssen reden.
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Ranwen
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Donnerstag, 27. März 2008
Die Legion ergibt sich, aber sie stirbt nicht.
Nach Erledigung der Hauptquest von Bloodmoon hat Keroon schnellstmöglich die zwar teilweise ganz gastliche, aber schweinekalte Insel Solstheim verlassen. Es sind zwar noch Nebenquests offen, aber ich mag nicht mehr.
Ehrlich. Verschneite Landschaften kann ich mir höchstens im Hochsommer mal angucken. Zur Zeit deprimiert mich sowas nur.
Also heim nach Balmora! Ach ja. Eigentlich wollte ich ja bald nach Gramfeste, aber ich war schon so lange nicht mehr daheim. Einen Teil der Trophäen lade ich aber in Bal Isra ab, da ist die große Halle noch so leer.
Anyway, home, sweet home, Haus Nerano. Mal in den Prospekten von der Touristen-Information blättern. Was kann man noch hier in der Gegend machen?
Ah ja, Kaiserliche Legion! Sehr schön.
Ab nach Gnisis, bei General Darius melden.
Nu ist die Legion ein ziemlich unlustiger Haufen, denn kaum hat man sich eingeschrieben, und ist auf dem Weg zum ersten Auftrag, wird man von gemeinen Soldaten angepflaumt „Warum habt ihr euch von eurem Posten entfernt?“. Pah. Und dein Posten ist das Rumstehen in der Taverne, was? Depp.
Egal, General Darius ist ganz OK.
Nur, wenn man sich schon an die 300 Tage auf Vvardenfell rumtreibt, hat man vielleicht die eine oder andere Aufgabe so im Vorbeigehen erledigt.
- "Befreit Madura Seran!"
- " "
- "Oh, Ihr habt sie befreit. Tolltolltoll! Hier, nehmt diesen kaiserlichen Stahlharnisch als Belohnung!"
Oh, supi. Ich steh ja nicht gerade in der Fürstenrüstung vor dir, gell?
Überhaupt, die Befreiungsaktionen. Ständig muß man irgendwelche Legionsritter befreien, die sich selber in die Bredouille gebracht haben. Die Legion ergibt sich, aber sie stirbt nicht. Und so harren viele Legionsritter in daedrischen Schreinen, Aschländer-Camps und Vivec-Kellern ihres Retters.
Die Ehre der Legion muß man auch des Öfteren wiederherstellen.
Befreiungen und Ehrenrettungen. Da beschleicht einen der Eindruck, daß die Legion hier nicht allzu fähig ist. Tse, da muß man als Nerevarine erstmal mit dem Saupack aufräumen. Wenn ich da erst der Boss bin, werden andere Saiten aufgezogen!
Während einer dieser Befreiungsmissionen stoße ich auf das geheime Hauptquartier der Morag Tong. Hey, da melde ich mich doch auch gleich noch mit an!
Aber erstmal müssen die letzten Missionen der Legion erledigt werden.
- "Bring die Fürstenrüstung zurück. Die findest du da…." *erklär*
Brille gefällig? Ich hab die an. Und ich stehe vor dir.
Ich übergebe also brav die Rüstung, ich krieg sie ja wieder…
- "Bring mir das Schwert ‚Chrysamere’ , das findest du in einer abgelegenen Höhle in…." *beschreib* *laber*
*auf die Uhr guck* Nope, das liegt zuhause aufm Esstisch. Moment, ich hols grad.
Einer weiteren Beförderung stimmt der Legions-Obermotz nicht zu. "Nur über meine Leiche!". OK, du hast es so gewollt.
Ein sehr kurzes Duell in der Arena von Vivec später kann ich mir die Fürstenrüstung wieder umschnallen ( "Igitt, der hat drin geschwitzt!"), und bin Ritter des Kaiserlichen Drachens und Lord-Protektor der Kaiserlichen Legion, Provinz Vvardenfell.
That. Was. Easy.
Neue Karriereoptionen in der Morag Tong winken.
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Wüstenratte
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Mittwoch, 26. März 2008
Nach gewonnener Schlacht...
Ich habe nun also Dagoth Ur besiegt und bin von der Bürde der Prophezeiung befreit. Endlich hätte ich Zeit für so viele tolle Dinge.
Ich könnte mir neue Klamotten kaufen und darin auf einen der berühmten Bälle in Balmora gehen...
Ich könnte diese doofen Flammen-Atronache und das sonstige Gesocks in den Daedra-Schreinen ärgern, weil sie mich mit meinem tollen neuen Levitationsamulett ohnehin nicht kriegen...
...oder es mir einfach mal zuhause gemütlich machen.
Vielleicht mal was Vernünftiges mit meiner Seelenstein-Sammlung anstellen.
Ich könnte endlich mal wieder Guare streicheln...
...und auch mein Anwesen auf dem schön gelegenen Odai-Platau habe ich lange nicht mehr inspiziert.
Und wie schön hätte es werden können, wenn ich einfach mal wieder im Sonnenschein blaue Blümchen gepflückt hätte.
Aber was mache ich stattdessen?
Gehe nach Solstheim. Großartige Idee.
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Centaurea
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Labels: Morrowind, Sheedhawna
Dienstag, 25. März 2008
Halbierte Nektarinen! Jetzt im Sonderangebot!
Wir schreiben mal wieder Tag 28 im Monat Regenhand - was ist das eigentlich für ein bescheuerter Name? - und Jania hat noch immer das Bedürfnis Jemanden von ihren ruhmreichen Taten in Gramfeste zu berichten, da die Bewohner von Morrowind davon ja Nichts hören wollen:
Nachdem "H" irgendwann gefunden war und dieser ihr beteuerte, der Grund für die Besuche der Dunklen Bruderschaft würde auf einem Missverständnis beruhen ...- die armen Dunklen Brüder!
...lassen neue Probleme natürlich nicht lange auf sich warten. Janias alter Ego ist dennoch erst einmal in Panik verfallen und war soooo *zeig* knapp davor Yiya den Weisen zu befragen, ließ die Assassine aber erstmal 24 Stunden schlafen, was wohl der gewünschte Zeitraum war, um Asassassinen etwas Ruhe vor dem neuen Sturm zu gönnen. Denn in Gramfeste tauchten wie aus dem Nichts Mechanoide auf und legten alles in Schutt und Asche. *maßlos übertreib*
Und wenn man ja schon einmal da ist, kann man sich ja gleich des neuen Problemes annehmen, nicht? Zuvor sollte man sich aber unter anderem noch ein neues Schwert besorgen, weil die Mechanoide nicht von irgendjemanden ausgesandt worden wären, um Gramfeste in Angst und Schrecken zu versetzen, sondern von einem durchgedrehten Gott, der eine Gefahr für ganz Morrowind darstellen würde. Nein, wat originell!
Und los ging es, um den Gott mit dem Sprung in der Schüssel zu besuchen, der eindeutig ein Fan von Indiana Jones gewesen sein musste und eine Vorliebe für Fallen hatte, die auf Nachwuchshelden eine wundervolle Faszination ausüben.
Und natürlich ließ sie die liegen, ohne sie mal genauer anzugucken.
Und dann stand sie endlich vor dem verrückt gewordenen Gott, mit den fehlenden Schüsseln im Schrank, der ganz Morrowind mit seinen Mechanoiden in Schutt und Asche legen will und für den man einige Halbierungen in Kauf genommen hat, aber irgendwie...sah der nicht mehr ganz gesund aus:
Und wer genau das herausfinden will, wer den verrückten Gott getötet hat und was dieser mit mehrmals halbierten Nektarinen geplant hatte...darf selber einmal nach Gramfeste reisen und Indiana Jones spielen.
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Gamina
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Montag, 24. März 2008
Der Schicksalsberg
Wie WüRa weiter unten schon schrieb: Wenn man einen bestimmten Punkt in der Hauptquest erreicht hat, kann man einfach nicht mehr anders, als sie so bald wie möglich zu beenden. Die Nebenquests werden einfach uninteressant zu diesem Zeitpunkt. Dahingehend ist die Hauptquest wirklich gelungen. Man ist der prophezeite Nerevarine und man hat seine Pflicht zu tun.
So dauerte es also auch nach der Ernennung zum Urshilaku-Nerevarine gar nicht mehr lange, da war Sheedhawna auch schon Hortator der drei Fürstenhäuser und Nerevarine aller vier Stämme.
Beim Haus Hlaalu war das relativ einfach. Ein bisschen Laufarbeit hier, ein Kuss für Onkel Crassius ( ;) ) da, dort ein wenig überzeugend sein, schon war man Hortator. Auch Redoran war ein bisschen Lauferei, aber da fast alle Ratsmitglieder in Ald'ruhn im Wohnbezirk anzutreffen waren, hielt sich das auch in Grenzen. Für ein bisschen Stirnrunzeln sorgte eine Quest, die man hierfür abschließen musste, man musste nämlich den Sohn eines Ratsherren aus irgendner Gefangenschaft befreien. Das war ja kein Akt, man eilte mit dem Herrn Sohn im Schlepptau (und wir alle lieben Satelitengefährten, ne?) zurück zu seinem Vater und betrat endlich dessen Hallen. Der Vater verkündete, angesprochen auf seinen lieben Sprössling wehklagend:
"Ohja, mein Sohn, mein Sohn, er ist gefangen, oh weh, oh Leid, oh weh! Bringt ihn mir zurück, meinen Sohn, oh weh, oh weh!" Irritiert drehte sich Sheedhawna zu dem erwähnten Sohn um, der direkt hinter ihr stand. WTF, ist das nicht dein Vater?
"Oh weh, oh Leid, oh weh! Bringt mich zu meinem Vater zurück! Mein Vater, mein armer Vater, oh weh, oh Leid, oh weh! Bringt mich zu ihm zurück!" Ratlos kratzte sich Sheedhawna am Hinterkopf und ging sinnierend einen Schritt am Vater vorbei. Der Sohn folgte ihr, trat einen Schritt vor und... "Vater!" - "Sohn!" 

Brillen für Redoran. Koppschüttel.
Auch den Stämmen gibt man einfach, was sie so wollen - eine neue Heimat hier (warum nur sucht man sich dafür ausgerechnet eine Daedra-Ruine aus??), ein Blutbad da - alles kein Ding. In Gewissensbisse brachte mich da eher die Tatsache, dass man an einer Stelle gezwungen ist, eine Sklavin zu kaufen und quasi zu verschenken. Zwar hat sie es hinterher sicher nicht allzu schlecht, aber es geht hier ums Prinzip!
Immerhin brachte mir das die Gelegenheit, weitere Sklaven befreien zu können, wenn auch für 1000 Draken pro Person.
Man ist aber schon geneigt zu überlegen, ob man nicht doch welche davon behält...
Endlich darf man dann auch mal mit Vivec sprechen, dem Poeten unter den Göttern, weswegen Sheedhawna sich ihm besonders verbunden fühlt und daher gut vergeben kann, dass er den Bann über sie ausgesrpochen hat. Außerdem ist die Sache mit dem Rumgeschwebe einfach cool.
Man erhält einige Infos zu den Geschehnissen der Vergangenheit und Gegenwart, einen Plan zur Beseitigung von Dagoth Ur und dann wird man auch schon weggeschickt, zum Roten Berg, um zu tun, was eine Nerevarine tun muss.
Es ist eine doofe Gegend, die verdammt ungemütlich ist, und es läuft wirklich unangenehmes Viehzeug in wirklich unangenehmen Mengen herum. Irgendwann wurde es Sheedhawna dann zu dumm. Levitationsamulett anlegen und den direkten Weg nehmen, dann muss man sich wenigstens nur noch mit den Klippenviechern rumplagen.
Sie beseitigte die letzten größeren Handlanger des Oberschurken und betrat dann dessen Höhle, an jeder Ecke begleitet von dem üblichen grusligen Geflüster und auch hier und da begrüßt von seiner einladenden Stimme.
"Komm zur Kammer der Herzen. Ich erwarte dich, wo wir uns vor unzähligen Zeiten einst trafen." Miiep?
Solcherlei vorbereitet war es auch kein Wunder, dass ich bei dem Corprus-Wandler, der hinter der nächsten Ecke lauerte, fast zu Tode erschrocken bin. :defibrilator:
Dagoth Ur schien beim Eintreten von Sheedhawna einen kleinen Siegestanz aufzuführen und unterhielt sich dann erst eine ganze Weile nett mit ihr, ehe er ihr endlich den ersten Schlag überließ und nach einer Reihe weiterer endlich den Löffel abgab. Vorerst jedenfalls.
Allerdings waren fast alle ihrer Attribute gesenkt. Also zumindest erst mal die Stärke wieder auffüllen, sonst kann man sich ja gar nicht bewegen, ne? Und dann ab in die Nebenkammer, wo Dagoth sie schon erwartete und weiter auf sie schoss. Noch schnell was aus dem Inventar abgelegt, weil die Stärke schon wieder reduziert war, um zur Quelle seiner Macht zu schweben und diese zu zerstören. Was gar nicht so leicht war, denn ehe Sheedhawna endlich festgestellt hatte, dass das Herz tatsächlich am Brustkorb der Statue saß, und nicht an deren Stirn ("Aber die leuchtet doch so hübsch!"), war Dagoth auch schon da und drosch auf ihren Rücken ein. Irgendwann war aber der Machtquell vernichtet und mit ein paar Befreiungsschlägen mit dem Langschwert auch Dagoth und sie trat den Rückweg an, während hinter ihr die Statue krachend zusammenfiel.
Auf dem Weg aus der Höhle erhält man eine weitere Vision, die einen nun endlich von der Bürde der Prophezeiung befreit. Und die Attribute werden wiederhergestellt, danke. Außerdem erhält man einen hübschen Ring. Alles in allem ist es also wenig ratsam, wie Sheedhawna im ersten Moment per Göttlichem Eingriff aus der Kammer des Schreckens zu fliehen. Ähem.
Und wie schon Keroon, so wurde auch Sheedhawna von blauem Himmel und Sonnenschein empfangen und levitierte über den nun abgeschalteten Geisterwall zurück nach Ald'ruhn, wo sie erst mal allen Bewohnern auf die Nase binden musste, was sie Tolles getan hat.
Es ist übrigens ganz empfehlenswert, hinterher noch mal mit Vivec zu sprechen, denn da erhält man noch einige interessante Informationen über die religiöse Zukunft Morrowinds und so.
Was nun? Erst mal heimkehren und ausruhen. Es gibt noch viel zu tun.
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Centaurea
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